Lied: Ich bin ein Kind vom Flotwedel

"Ich bin ein Kind vom Flotwedel" von Ernst Köneke und Helmut Siuts

Das Lied "Ich bin ein Kind vom Flotwedel" ist etwas in Vergessenheit geraten. Durch Zufall wurde es beim Verfasser dieses Artikels in den Archivunterlagen gefunden. Geschrieben hat es Ernst Köneke (1911 - 1996) aus Eicklingen. Die Melodie und der vierstimmige Satz stammen von Helmut Siuts aus Wienhausen.

Wann das Lied geschrieben wurde, ist unbekannt. Umfragen haben auch zu keinem gesicherten Ergebnis geführt. Als gesichert kann jedoch angenommen werden, dass das Lied beim 3. Eicklinger Dorfgemeinschaftsfest, das vom 8. bis 11.6.1989 stattgefunden hat, von der Chorgemeinschaft Wienhausen/ Eicklingen und dem Frauensingkreis Eicklingen gesungen wurde. Auch bei der 800-Jahr-Feier der Gemeinde Eicklingen am 30.08.1996 gehörte das Lied zum Festprogramm.


Die erste Strophe lautet:

"Ich bin ein Kind vom Flotwedel, die Sonne scheint mir so hell. Dies Land so fein, ich schloss es ein ins Herz, mein schönes Flotwedel"


Vielleicht wird es irgendwann von einem Chor wieder zu hören sein. Es wäre schade, wenn es sozusagen in irgeneiner Schublade verschwinden würde.

(Quelle: Angaben von Helmut Siuts, Erhard Köneke, Wilfried Alpers, Werner Schnelle).

Text: Bernhard Meißner, Wienhausen




Ich bin ein Kind vom Flotwedel


  1. Ich bin ein Kind vom Flotwedel, die Sonne scheint mir so hell. Dies Land so fein, ich schloss es ein ins Herz, mein schönes Flotwedel.

  2. Wo Aller und die Fuhse fließt, das Gras auf saft´gen Wiesen sprießt, wo Sumpf und Sand, durch Fleiß entstand ein blühend Land, das du nun siehst.
  3. Im Bruch uralte Eichen grün`n, Wanderer leicht des Weges zieh`n. Kein Berg, kein Stein, könnt´s schöner sein? Rings Felder, Gärten herrlich blüh´n.
  4. Lockt auch die große, weite Welt, es mir hier doch so gut gefällt. Bleib gern zurück, fand hier mein Glück, Glück, das man nicht erkauft mit Geld.
  5. Wenn ich dann einmal scheiden muss, lieb Flotwedel, ein letzter Gruß. Sei`s wann es sei, so setzt mich bei in heimatlicher Erde Schoß.

(Text: Ernst Köneke, Weise u. Satz: Helmut Siuts)

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