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Weitwanderweg- Parcours der Augenblicke - Etappe: Eyendorf-Hanstedt

    Weitwanderweg "Parcours der Augenblicke


    Der Rundwanderweg "Parcours der Augenblicke" führt durch die Weite der von der Eiszeit geprägten Hügellandschaft im westliche Teil des Naturparks Lüneburger Heide mit Wäldern, Wiesen, Feldern und Flusstälern.


    Tourbeschreibung


    Vom 4000 Jahre alten Großsteingrab Eyendorf führt Sie der Weg durch das Eyendorfer Hügelland in den kleinen Heideort Eyendorf. In Eyendorf ist die heute noch betriebene Erd-Holländerwindmühle eine Wanderpause wert. Im Gegensatz zu der deutschen Bockwindmühle, bei der das ganze Haus drehbar auf einem Zapfen ruht, wird bei der Holländerwindmühle nur die Hube in den Wind gedreht.


    Von Eyendorf geht es über den Gallerberg, historische Gerichtsstelle und einst Ort des örtlichen Galgens gewesen ist, und dem Paaschberg nach Salzhausen. 


    In Salzhausen ist vor allem die aus Feldsteinen erbaute Salzhausener St. Johannis Kirche sehenswert. Mit ihren hohen Findlingsmauern und dem angebauten Natursteinen weist die St. Johannis Kirche das typische Erscheinungsbild einer Heidekirche auf. Der Turm der Kirche kam erst nach dem Bau der Kirche hinzu, im Jahre 1464. Im Inneren der Kirche steht ein Bronzetaufbecken aus dem Jahre 1403.


    Hinter Salzhausen verläuft der Parcours der Augenblicke auf dem Höhenrücken zwischen der Luhe und dem Aubach und führt Sie zu einem Aussichtsturm auf den Paaschberg. Von hier haben Sie einen wunderbaren Rundblick über die Landschaft. Und bei gutem Wetter können Sie in der Ferne sogar die Türme Hamburgs erkennen.


    Vom Paaschberg-Turm führt der Weg weiter durch das landschaftlich schöne Auetal nach Tangendorf. Von Tangendorf geht es durch den Quarrendorfer Wald mit seinen verwunschenen knorrigen Buchen in den kleinen Heideort Quarrendorf. Von hier geht es durch das idyllische Schmale Auetal zurück an Ihren Ausgangspunkt, nach Hanstedt.


    Beschilderung

    Die Tour ist ausgeschildert.  In Orten und an Kreuzungspunkten finden Sie grüne Wegweiser mit weißer Schrift. Die Wegstrecken zwischen den Wegweisern sind mit einem gelben Pfeil mit schwarzem Rand markiert.


    Zwischen Mitte Juli und Mitte Oktober verkehrt der kostenlose Heideshuttle zwischen vielen Heideorten.