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Verräterisch ist der intensive Geruch - denn reibt man die Pflanze zwischen den Fingern, verbleibt der typische Geruch des Thymians.
Zwar handelt es sich hier nicht um den heute pharmazeutisch verwendeten „Echten Thymian“ (Thymus vulgaris), sondern um den sogenannten Sandthymian (Thymus serphyllum), aber auch ihm wurden in der Vergangenheit die typischen Heilwirkungen wie Linderung der Atemnot und Minderung rheumatisch bedingter Schmerzen zugutegehalten.
Sandthymian gibt eine sehr gute Bienenweide ab. Ein genauerer Blick in die Blütenteppiche lohnt sich. Zahlreiche Wildbienen, Hummeln und Schmetterlingsarten tummeln sich an den violetten Blüten und bieten hervorragende Motive für den Naturfotografen.
Sandthymian braucht viel Sonne und meidet Kalk. Damit findet er auf den sandigen Böden in der Lüneburger Heide beste Bedingungen.



