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Laubfroschkonzert - Trompetentöne in der Heide

Mai bis Juni

    Recht musikalisch geht es zu in der Region Celle, i m Naturschutzgebiet „Lutter“. Besonders wenn im Mai und Juni in dem naturnahen Fließgewässergebiet der Lutter die heimischen "Musiker" zum "Konzert" bitten: Neben dem zarten Gesang von zahlreichen Vogelarten ertönen hier in den ersten wärmeren Nächten die hellen Rufe der männlichen Laubfrösche, die ihre „trompetenhaften Stimmen“ meist im Chor zusammen mit anderen Artgenossen vortragen, um das Weibchen zur Paarung zu locken. 


    Die Konzerte setzen meistens mit dem Sonnenuntergang ein und dauern normalerweise bis nach Mitternacht an. Das charakteristische „äpp ... äpp ... äpp...äpp“ wird nahzu rhytmisch vier- bis sechsmal pro Sekunde wiederholt.


    Laubfrösche sind im vergleich zu anderen Artgenossen sehr klein, doch trotz ihrer geringen Körpergröße verfügen sie über die lauteste Stimme unter den mitteleuropäischen Lurchen. Ihre große, kehlständige Schallblase, die als Resonanzverstärker dient, und ihr in Relation zum Körper riesiger Kehlkopf ermöglichen die lauten Rufe nach dem Weibchen.



    Meister im Klettern:

    Laubfrösche verfügen über ein hervorragendes Haft- und Klettervermögen. Ob Grashalme oder Glasscheiben, mit ihren langen Zehen- und Fingerspitzen können Sie nahezu an allem hochklettern.



    Das Naturschutzgebiet „Lutter“ bietet den seltenen Laubfröschen ideale Lebensbedingungen.





    Unser Tipp:

    Das Naturschutzgebiet Lutter im Herzen des Naturparks Südheide können Sie wunderbar mit einer Radtour entlang des Lutter-Radweges verbinden.
    Der Lutter-Radweg besteht aus zwei Rundwegen. Die Nordtour ist ca. 31 Kilometer lang und die Südtour ca. 48 Kilometer.

    Tourenbeschreibung und gpx-Daten