Kanu Touren in der Lüneburger Heide: Heideflüsse, Bootsverleih etc.

Perspektivenwechsel - Im Kanu auf Augenhöhe mit der Natur

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Kanu fahren auf den Flüssen der Heide

Die Flüsse der Lüneburger Heide ermöglichen Ihnen einen ganz besonderen Perspektivenwechsel. Bereits beim Einsteigen in Ihr Kanu, wenn das Boot langsam anfängt zu schaukeln, spüren Sie den intensiven Kontakt, den Sie mit der Natur eingehen. 


Sie lassen die Leinen los und die Strömung weist Ihnen den Kurs. Vor Ihnen schwirren Libellen und am Flussufer erblicken Sie mit etwas Glück einen Fischotter. Boot fahren mitten in der Natur.


Das Landschaftsbild ist traumhaft abwechslungsreich. Weite Wiesen reichen sich mit schattigen Wäldern die Hand. Seltene Pflanzenarten zieren das Flussufer, Baumkronen ragen über den Fluss und Büsche bilden kuriose Blättertunnel.

Beim Kanufahren sind Sie der Natur ganz nah und können die Stille in vollen Zügen genießen! Paddeln Sie auf den Flüssen der Heide, unsere Kanuverleiher haben auch für Sie das richtige Boot.




Kanufahren kann jeder


Kanufahren ist kinderleicht und schnell zu lernen. Man braucht auch in der Heide keine große Kondition oder Kraft in den Armen. Die Flüsse treiben das Kanu und man steuert bedächtig das Boot. Natürlich muss man ab und zu etwas rudern, aber das bleibt im Rahmen. Wenn man will.


Achtung: Nichtschwimmer sollten keine Kanutour unternehmen.




Wie läuft eine Kanutour ab?


Man sucht sich eine Strecke aus und kontaktiert vorab den Bootsverleih. Mit ihm macht man einen Treffpunkt aus. Der Kanuverleih bringt die entsprechende Anzahl Kanus dorthin, zusammen mit Paddeln, Schwimmwesten, wasserdichten Gepäcktonnen etc. Sie erhalten eine Einweisung für das Boot, die Handhabung und den Streckenverlauf. Man vereinbart eine Ausstiegsstelle, von der der Kanuverleih Sie wieder abholt und zu Ihren Ausgangsort zurück fährt.




Kanu, Kajak, Kanadier, was bedeutet das?


Kanu

Ein Kanu ist ein Paddelboot, das man in Blickrichtung fährt. Im Gegensatz zu Ruderbooten, wo mit dem Rücken zur Fahrtrichtung gerudert wird. Die wesentlichen Gattungen des Kanus sind Kanadier und Kajak.


Kanadier

Aus Amerika stammend, wurde dieser Kanutyp zum Fischfang genutzt. Kanadier sind nach oben offen mit umlaufendem Rand. Man sitzt und hat ein Stechpaddel in der Hand. Der Kanadier ist ideal für Familien, da es ihn in verschiedenen Größen gibt.


Kajak

Kajaks sind Boot mit einer Sitzluke, ansonsten aber geschlossen. Sie stammen von den Eskimos. Gefahren wird ein Kajak mit einem Doppelpaddel, ein Fahrer paddelt also an beiden Seiten. Kajaks werden in der Heide weniger eingesetzt.




Auf diesen Heideflüssen können Sie Wasserwandern:



Die Ilmenau


Überraschende Paddel-Momente zwischen Uelzen und Lüneburg. Für Kanufahrer ist die Ilmenau auf einer Gesamtlänge von 65 km ein Naturtraum. Der idyllische Fluss ist ein naturnahes Fließgewässer mit zahlreichen Seitenbächen, der regelrecht durch die Landschaft mäandert. 



Die Örtze


Schon der Heidedichter Hermann Löns bezeichnete die Örtze als "der Heide echtester Fluss", was auch heute noch von Paddlern bestätigt wird. Die Örtze zählt zu den größten naturbelassenen Flüssen der Lüneburger Heide. Auf einer Gesamtlänge von 38,5 km ist sie für Paddler von Mitte Mai bis Mitte Oktober zwischen Müden (Örtze) und Winsen (Aller) befahrbar.



Die Aller


Breit, still und gemächlich zieht die Aller ihr blau schimmerndes Band schleifenförmig durch das Urstromtal, das ein Paradies für Weißstörche ist. Von Wienhausen bis nach Rethem bietet die Aller auf 94,8 km ein fast unendliches Kanu-Vergnügen.



Die Böhme


Von Tetendorf bei Soltau bis nach Böhme im Aller-Leine-Tal (Länge: 61,5 km) bietet die Böhme zahlreiche Einstiegsstellen für traumhafte Kanutouren. Der kühle Fluss mit zahlreichen Kurven bahnt sich seinen Weg durch lauschige Wälder.



Die Seeve


Von Jesteburg bis zur Mündung in die Elbe bei Seevesiel bietet die Seeve für Paddler ein durchaus anspruchsvolles Flussvergnügen. Mit ihrer flotten Strömung, den zahlreichen Windungen und befahrbaren Wehrstufen ist sie auch für geübte Kanuten eine erfrischende Herausforderung. Das Besondere: die Seeve zählt du den kältesten Flüssen Norddeutschlands.



Die Luhe


Für Paddelfreunde bietet die Luhe - ein Nebenfluss der Ilmenau - alles, was das Herz begehrt. Die Natur entlang des Flussufers ist eine wahre Idylle. Die Strömung ist spritzig flott und überrascht mit einigen Schwällen. Hier macht Kanu fahren Spaß.



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    Tipps zum Kanu fahren


    • Sie werden garantiert nass, denken Sie also an Wechselkleidung. Bei warmem Wetter ist Badebekleidung sehr nützlich
    • Sie sind lange auf dem Fluss unterwegs, denken Sie an Sonnenschutz
    • Verpflegung sollte dabei sein
    • Brillenträger sollte ihre Brille durch ein Band sichern
    • Halten Sie den Fluss sauber, Abfälle müssen mitgenommen werden
    • Alkohol gehört nicht zu einer Kanutour
    • Halten Sie Abstand von bewachsenen Uferzonen, um keine Tiere aufzuschrecken
    • Bitte betreten Sie keine Privatgrundstücke am Fluss, nur an den offiziellen Stegen können Sie das Boot verlassen
    • Nichtschwimmer sollten keine Kanutour machen

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