Wir lassen Gäste sprechen: "Mehr als lila"

"Es ist für mich eine Art Entschleunigung zum stressbeladenen Alltag"

Gaeste erzaehlen von ihrem urlaub
Matthias Krause war 2018 das erste Mal in der Lüneburger Heide und hat sich prompt in die Ruhe und Beschaulichkeit, die er hier im vollen Umfang genießen konnte, verliebt. Seitdem ist er ein regelmäßiger Gast. Wir sind auf ihn aufmerksam geworden, weil er in der Facebook Gruppe "Lüneburger Heide Freunde" sehr schöne Bilder gepostet hat.
„Dass die Heide 2018, als ich und meine Frau das erste Mal hier waren, nur vereinzelt und spärlich blühte, hat uns nicht gestört!“ erinnert sich Matthias Krause. „Die Lüneburger Heide ist ja viel mehr als nur lila!“
Matthias Krause und seine Frau reisen generell eher in die nördlichen Regionen. Sie waren bereits mehrmals in Schottland, wo sie unter anderem auch von den Heideblütenteppichen begeistert waren. Daraus, und weil sie mit ihrem Hund jetzt lieber in Deutschland verreisen wollen, resultierte dann der Entschluss, sich die Heideblüte im eigenen Land anzusehen. Und beide waren von der Lüneburger Heide und der Südheide so begeistert, dass sie bereits während des Urlaubs beschlossen, im nächsten Jahr wieder zu kommen. „Wir haben auch direkt noch vor Ort das Ferienhaus für das nächste Jahr reserviert“, lacht Herr Krause. 
Die Ruhe und Beschaulichkeit sind nur zwei der Gründe, warum es ihn immer wieder in die Lüneburger Heide zieht: „Außerdem die Landschaft selber mit den sanft geschwungenen Hügeln, den vielen Birken, deren Stämme in der Sonne weiß erstrahlen und deren Blätter im Wind flimmern. Und natürlich die Heideflächen mit dem strahlend-violetten Blütenteppich.“
Weil Matthias Krause gerne und viel fotografiert, nimmt er die Heide vornehmlich visuell wahr. Und er hat schon viele für ihn magische Momente erlebt: „Da war zum Beispiel dieser Augenblick, als in der Osterheide zum Sonnenaufgang ein taubehangenes Spinnennetz im Sonnenlicht wie eine Diamantkette glitzerte. Oder als ich bei einer Radtour auf einer Waldlichtung eine Schnuckenherde traf, mich ins Gras setzte, um sie zu beobachten und ich plötzlich mittendrin war.“ Aber auch das Summen und Brummen der Bienen und Hummeln fasziniert Herrn Krause, vor allem, wenn er für eine Aufnahme am Wegesrand kniet. Seine Frau beschreibt den Geruch der Heide zudem als unaufdringlich-würzig. Die Heide ist für die Krauses also ein Genuss für alle Sinne!
Da 2019 ein spektakuläres Blütenjahr war, hat Matthias Krause natürlich viele Touren unternommen, um dieses Ereignis zu erleben: Eine Sonnenaufgangswanderung durch den Wacholderwald und die Teufelsheide in Schmarbeck, Radtouren zum Sonnenaufgang in die Osterheide, zum Totengrund und in das schöne Büsenbachtal, die 5-Gipfel-Tour mit dem Heideranger Jan Brockmann (natürlich mit Gipfel-Urkunde) und die 3-Gipfel-Expedition mit Bettina Bouma durch die Südheide, Radtouren durch die Weseler und Inzmühlener Heide inklusive Begegnung mit einer Schnuckenherde und zum Abschluss Schwindequelle und die Oldendorfer Totenstatt. 
„Das klingt jetzt natürlich nach sehr viel, ist aber trotzdem alles Erholung für mich – auch wenn ich manchmal dafür um 4 Uhr aufstehe“, resümiert Matthias Krause. „Denn es ist für mich eine Art Entschleunigung zum stressbeladenen Alltag!“