Heideschleife Fischbeker Heide - Auf verschlungenen Wegen durch Hamburgs Süden (7,3 km)

    Weite Heidelandschaft vor den Toren Hamburgs. Die Heide rund um das Fischbektal ist ein Kleinod. Steile, kurze Hügel, sandige Pfade, weiche Sandkuhlen. Blühendes Heidekraut und gelber Besenginster. Eichen, Buchen, Kiefern und erstaunlich viele Birken. Und neben Weitblicken ins Fischbektal noch ein paar überraschende Fernblicke bis in das Elbtal.

     

    Am Parkplatz Scharlbarg, unmittelbar neben dem Einstiegsportal zum Heidschnuckenweg beginnt die Heideschleife Fischbeker Heide. Nur wenige Meter geht es auf dem Fernwanderweg mit dem großen weißen „H“, dann biegt die Heideschleife ins Fischbektal ab. Im weiten Talgrund säumen vereinzelte Eichen und Birken den Weg. Heidelbeeren und Heidekraut dominieren.

     

    Dann der Aufstieg zur Aussicht Elbtal. An der ehemaligen Kieskuhle vorbei durch den Kiefernwald nach oben. Atemlos am Waldrand. Atemberaubender Fernblick in Richtung altes Land und Elbe. Steil fällt die Heide ins Fischbektal ab. Birken krallen sich in den Abhang. Sich hinsetzen. Den Blick genießen, die Beine ausstrecken und träumen. Lärmende Großstadt Hamburg, so nah und doch so fern.

     

    Wieder in den Wald. Sanft geht es durch den Buchenwald bergauf. Angenehm weicher Boden. Am Fischbeker Heideweg ein paar Meter nach rechts und dann links im Wald direkt auf das Fischbeker Heidehaus zu. Der Besuch lohnt. Das Naturschutz-Infozentrum der Loki-Schmidt-Stiftung zeigt anschaulich die großen und kleinen Besonderheiten der Heide. Und nebenan im Schafstall blöken die Heidschnucken – wenn sie nicht gerade irgendwo im Naturschutzgebiet unterwegs sind.

     

    Hinter der Freiluftschule, einem Schullandheim für Klassenfahrten, geht es durch lichten Buchen- und Eichenwald wieder hinab in den Talgrund. Im Heidetal ziehen sich links und rechts Heidesträucher die Hänge hoch. Und durch den westlichen Hang verläuft der Heidschnuckenweg. Nach Norden hin folgt die Heideschleife nun für knapp einen Kilometer den Kurven und Schwingungen des Fernwanderwegs. Links und rechts, rauf und runter… Ein kurzer Anstieg, dann öffnen sich die Ausläufer des Segelflugplatzes inmitten der Heide.

     

    Betrieb ist hier nur selten. Vorbei an der Flughalle, die versteckt in einem Wäldchen liegt, geht es zum westlichsten Punkt der Heideschleife. Kleine Erhebung am Waldrand. Ein Blick über die hier sanften Hügel in Richtung Wulmstorfer Heide. Dann den Berg hinab und mit einem Schwung in den Wald. Am Krötenteich noch ein wenig den Fröschen und Kröten lauschen. Schattiges, kühles Fleckchen. Und zum Abschluss durch den lichten Kiefernwald zurück zum Parkplatz.


    Länge: 7,3 km

    Dauer:  1,75 Stunden

    Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Scharlbarg

    Parken: Wanderparkplatz Scharlbarg südlich von Harburg-Fischbek, Scharlbarg, 21149 Hamburg, alternativ Parkplatz bei Infozentrum Fischbeker Heidehaus, Fischbeker Heideweg 43A, 21149 Hamburg

    Verkehrsanbindung: Hamburg-Fischbek: Fischbeker Heuweg, Buslinie 240 (S-Bahn Neugraben – Neu Wulmstorf) oder S-Bahn Hamburg-Fischbek, Fußweg 2 km oder Juli- Okt.  Regionalpark-Shuttle

    Tourist-Information:

    - Harburg Info-Shop, Hölertwiete 6, 21073 Hamburg, Tel. 040 32004695
    - Regionalpark Rosengarten e.V., Kirchenstraße 6, 21244 Buchholz i.d. Nordheide, Tel.

      04181 282810


    Unterkünfte & Gastronomie max. 2 km entfernt:

    Ein ausführliches Gastronomie- und Unterkunftsverzeichnis finden Sie in dem PDF „Unterkünfte und Gastronomie“ zum Herunterladen unten auf dieser Seite.