Wildecker Teiche

Eschede

    Vom Fischteich zum Biotop


    Zwischen Hermannsburg und Eschede, mitten im Naturpark Südheide sind die Wildecker Teiche. Um 1900 angelegt waren die Teiche lang eine weitere Einnahmequelle für das Gut Wildeck. Sie wurden 1930 ausgebaut und als Zuchtteiche für Karpfen genutzt.

    Seit dem Jahre 1951 hat der Zuchtbetrieb und der damit verbundene Handel keine wirtschaftliche Bedeutung mehr.


    Heute findet man an den Wildecker Teichen ein gesetzlich geschütztes Biotop in mitten des größten zusammenhängenden Waldgebiets Niedersachsens. Das Fehlen größerer Siedlungen, Industrieanlagen und Straßen sowie intensiv genutzter landwirtschaftlicher Flächen im weiteren Umfeld bewirkt, dass die Luft hier weitgehend unbelastet von Schadstoffen ist. Und auch die Lebewesen hier können sich frei entfalten.


    Nicht nur das Rotwild fühlt sich hier pudelwohl, auch Kraniche machen hier gerne einen Zwischenstopp auf Ihrer langen Reise.


    Ein besonderes Naturschauspiel kann man hier erleben, wenn die Blätter sich verfärben und in den frühen Morgenstunden im Herbst der Nebel über das Wasser zieht. Ein schöner Wanderweg führt an den Teichen vorbei und auch mit dem Fahrrad kommt man aus den umliegenden Gemeinden wunderbar zu diesem "Geheimtipp". Auch der Heidschnuckenweg führt hier entlang.