Natur

Schnuckeneintrieb in der Misselhorner Heide

Hermannsburg

Der Schnuckeneintrieb in der Misselhorner Heide ist einer der ganz besonderen Highlights, den man unbedingt erlebt haben muss.

Warum der Eintrieb so besonders ist

Kennst du dieses Gefühl, wenn Natur und Tradition so selbstverständlich ineinandergreifen?
Der Schnuckeneintrieb ist genau so ein Moment.

Die Heidschnucken sind Landschaftspflegerinnen.
Ohne sie würde die Heide verbuschen und langfristig verschwinden. Durch ihr Fressverhalten halten sie die Flächen offen und sichern dieses einzigartige Ökosystem.

Vom 1. Mai bis zum 31. Oktober habt ihr von Donnerstag bis Sonntag die Möglichkeit euch dieses Highlight anzuschauen. Diese Tiere sind mehr als nur „Landschaftspfleger“ – sie sind ein lebendiger Teil der Kultur. Dass die Heidschnucke für 2026 als bedrohte Haustierrasse benannt wurde (von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen), zeigt, wie wichtig solche traditionellen Formen der Landwirtschaft heute wieder geworden sind.Seid dabei, wenn der Schäfer Till Habjanic nach einem langen Tag mit seinen Schnucken zum Schafstall zurückkehrt. Ein hungriges Blöken wird euch ab ca. 17 Uhr am Schafstall in der Misselhorner Heide erwarten. Du kannst Fragen stellen, zuhören, vielleicht sogar spüren, wie viel Erfahrung und Hingabe in dieser Arbeit steckt.
Der Rahmen der Veranstaltung – das internationale Jahr der Hirten und Weidelandschaften (initiiert von der UNO) – gibt dem Ganzen noch eine zusätzliche Tiefe. Die Veranstaltung ist kostenlos.
Der Schafstall Misselhorner Heide ist 250m vom Wanderparkplatz entfernt und ausgeschildert.