Das Pietzmoor im Winter - knackendes Eis, Frühnebel und Raureif

Mystisch und bizarr, das Moor erstarrt im Winter

    Das Pietzmoor im Winter  


    Es ist ganz still, nur das Eis knackt von Zeit zu Zeit.  Raureif liegt auf den Pflanzen und die Kulisse des 8000 Jahre alten Moores wirkt wie eingefroren.


    Eine Wanderung durch das Pietzmoor im Winter ist etwas Besonderes. Mit etwas Glück erlebt man, wie die faszinierende Flora und Fauna des Moores am Südrand des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide mit Schnee oder Raureif bedeckt ist. Kommt dann die Sonne hervor, erlebt man ein Schauspiel der Natur.


    Kommt man über die Heberer Strasse am Ortseingang von Schneverdingen zum Pietzmoor, sieht erst einmal alles ganz normal aus. Ja, es ist knackig kalt hier, aber der Rundweg ist mit 5 km nicht allzu lang. Mit Betreten der Bohlenstege taucht man ein in die Landschaft des Moores. Und die ist in der kalten Jahreszeit mindestens genauso spannend, wie im Frühling, Herbst oder Sommer. Abgestorbene Pflanzen säumen den Weg des Moores, die Wasserflächen sind zugefroren und in der Sonne knackt ab und zu das Eis. Die Moor- und Heidepflanzen sind von einem weißen Puder bedeckt und wirken wie erstarrt.


    Ist man um den Sonnenaufgang dort, was im Winter ja nicht so früh ist, kann man vielleicht noch den Morgennebel geniessen. Dann sieht das Moor wahrhaft mystisch aus.





    Pietzmoor Anreise und Aufenthalt


    Parkplatz gegenüber Heberer Strasse 100, Schneverdingen (Navi-Adresse) 


    Einkehr im Hotel Schäferhof gegenüber möglich