Klugscheisser-Wissen über Heidschnucken im Schnee

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Klugscheisser-Wissen über Heidschnucken im Schnee

Mit Video

    Gerade im Winter fragen sich viele Lüneburger Heide Liebhaber, was denn mit den Heidschnucken passiert. Man kennt sie vom Sommer, wo sie munter durch die Heide laufen.


    Aber laufen die Heidschnucken auch durch die Heide, wenn Schnee liegt?


    Kriegen die Heidschnucken dann kalte Füsse?


    Ist die Heide gefroren, fressen sie also Tiefkühlkost im Winter?


    Ist der Stall eigentlich beheizt?




    Zeit, einen Fachmann zu fragen. 

    Carl Kuhlmann ist Heidschnucken-Schäfer und hat selbst eine große Herde in der Südheide.


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    Bei Youtube finden Sie auch ein Video über diese Fragen und die Heidschnucken im Schnee. 

    Klicken Sie hier

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    Herr Kuhlmann, momentan ist es kalt und es liegt Schnee draussen. Trotzdem sind die Heidschnucken unterwegs. Frieren die nicht?


    Die Heidschnucken frieren nicht, da sie permanent in Bewegung sind und vorwärts ziehen.

     

    Können Heidschnucken eigentlich auch kalte Füsse bekommen, wenn sie durch den Schnee laufen?


    Nein, die Blutgefäße in den Füßen sind geschützt und kühlen daher nicht ab.

     

    Fressen Heidschnucken im Winter die tiefgefrorenen Kräuter und Heide? Sozusagen Tiefkühlkost?


    Die Heide ist durch den Schnee geschützt und nicht gefroren. Die Heidschnucke scharrt den Schnee weg. Vorzugsweise frisst sie im Moment Kiefern und Fichten.

      

    Werden die Ställe im Winter beheizt?


    Nein! Das Stroh erwärmt sich durch die bakterielle Zersetzung. Heidschnucken sind Steppentiere. Sie brauchen es warm und trocken oder kalt und trocken.


    Vielen Dank, Herr Kuhlmann

     

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