Spargel aus den sandigen Böden der Lüneburger Heide

Spargel aus der Heide - der besondere Genuß ab April

    Spargel gibt es in allen Monaten mit "i", lautet die Faustformel. Dann beginnt in der Lüneburger Heide erstmalig im April die frühe Ernte und die Spargel-Liebhaber kommen auf ihre Kosten. Überall aus den Großstädten Hamburg, Hannover oder Bremen werden Ausflüge zum Spargelessen in die Lüneburger Heide gemacht.


    Nahezu jedes Restaurant in der Lüneburger Heide bietet Spargelgerichte und natürlich macht die Kombination mit den berühmten Heidekartoffeln das Gericht zum Gaumenschmaus.


    Man kann den Arbeitern direkt bei der Ernte zusehen, wenn der Spargel in der Lüneburger Heide reif ist. Nicht selten wird auch sofort frisch ab Feld verkauft. Auf jeden Fall dauert es nicht lange, bis der frische Spargel im nächsten Restaurant angekommen und fachmännisch verarbeitet ist. Denn die Heide-Köche haben viel Erfahrung mit Spargel.


    Eine Besonderheit gibt es zum Beispiel im Hotel Restaurant Heide Kröpke in Essel. Hier wird man gefragt, ob man den Spargel bissfest oder durch haben möchte. Das ist schon hohe Kunst.


    Spargel ist sehr gesund, da er viele Vitamine und Aminosäuren besitzt. Dabei zählt Spargel zu den ältesten Kulturpflanzen und ist als Gemüse und Heilpflanze lange bekannt. Spargel benötigt viel Wärme und einen lockeren, sandigen Boden. 


    Das Ende der Spargelsaison beschreibt eine alte Bauernregel: "Stich den Spargel nie nach Johanni". Der letzte Tag des Spargelstechens ist somit der 24. Juni. Hintergrund für diese Bauernregel ist die Einhaltung einer ausreichenden Regenerationszeit der Pflanze für eine ertragreiche Ernte im Folgejahr. 


    Schon jetzt freut man sich auf den Beginn der neuen Spargelsaison.