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Das Birkhuhn – ein „Schuhplattler“ im Flachland

Birkhühner in der Lüneburger Heide sind sehr selten

    Während das Birkhuhn (Tetrao tetrix) bis in die 1970er-Jahre noch in vielen Heide- und Moorgebieten Niedersachsens heimisch war, ist der Vogel der zu den Rauhfußhühnern gehört, heute im Land fast völlig verschwunden.


    Nur in der Lüneburger Heide lebt noch eine Restpopulation des Birkhuhns, die sich in den letzten Jahren aufgrund von intensiven Schutz- und Pflegemaßnahmen stabilisiert hat.

    Das Birkhuhn ist ein kleiner Verwandter des Auerhuhns. Während das Auerhuhn typisch für große naturnahe Waldgebiete ist, lebt das Birkhuhn in Offenlandschaften wie Moor und Heide.



    Ein prachtvoller Vogel


    Der Birkhahn mit seinem blauschwarzen Körper, den weißen Schwanzfedern und den roten Rosen über den Augen ist ein prachtvoller Vogel. Die Weibchen dagegen sind unauffällig braun-schwarz befiedert und dadurch hervorragend getarnt.

    Birkhuhn und Balz


    Während der Balzzeit von März bis April erfüllen die Hähne mit ihrem Kullern und Fauchen die Atmosphäre in den Heidetälern. Bei der Balz springen die Hähne hin und her, schlagen mit den Flügeln und drehen sich um die eigene Achse. Dabei präsentieren sie den weißen Schwanzfächer, der so weit über die Heidelandschaft sichtbar wird. In den Alpen hat man dieses Gebaren als Vorbild für das „Schuhplattlern“ genommen, ein Tanz – der wohl auch der „Balz“ dient!

    Das Birkhuhn braucht Schutz


    Nur durch den Erhalt der offenen Heidelandschaften und die besondere Rücksichtnahme der Besucher, durch Beachten der Wegegebote, wird es gelingen diese vom Aussterben bedrohten Tiere dieser Vogelart zu erhalten.

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