
Auch das Museum Lüneburg und der Fürstensaal im Rathaus öffnen ihre Türen. Ergänzt wird das musikalische Angebot durch Lüneburgs angesagte Bars, Kneipen und Clubs, die für mitreißende Klänge und Tanz bis spät in die Nacht sorgen. Ob Cellokonzert und musikalische Erzählung in historischen Räumen des Rathauses oder Live-Musik von Jazz und Soul, über Folk und Samba-Reggae bis hin zu Rock und Pop in Bars und Kneipen – hier ist bestimmt das Passende für Deinen Musikgeschmack dabei!
Einmal zahlen, überall feiern! Mit nur einem Ticket seid ihr in allen teilnehmenden Clubs und Locations am Start.
17:00 Uhr RAVI
18:00 Uhr Vincent Malin
19:00 Uhr Pelle
Vincent Malin:
In meiner Welt herrscht Chaos, Nostalgie und der Drang, in dem was ich tue immer ein Stück besser zu werden. Meine Musik ist geprägt von rockigen Indie-Pop-Elementen, eingängigen Hooks und dröhnenden Bässen. Meine Worte von tiefen Abgründen, Gesellschaftskritik und gebrochenen Herzen. Visuelle Sprache und DIY sind bei mir an der Tagesordnung. Ich mach so viel wie's geht selbst. Ich will Kunst schaffen, die mir Freude bereitet und mich antreibt. Einen Fußabdruck hinterlassen, der hoffentlich viele Menschen emotional begleiten kann. Geboren in Frankfurt am Main. Mit 16 raus aus der Schule, mit 17 in der Klinik. Angstzustände. Mit 18 raus und ab da nur noch Musik gemacht. Mannheim, Berlin. Alles neu. Songwriting, live spielen, erster Label Deal. Aber auch Druck. 2020 muss ich mit Musik vorerst aufhören. Zu viel Druck, zu viel Berlin, miese Angst und Panik. Zurück nach Frankfurt, Therapie. Zwei Jahre und eine Pandemie später geht's mir besser. Mich verschlägt es nach Lüneburg. Dort richte ich mir ein Homestudio ein und arbeite seitdem mit viel Herzblut und neuer Energie an kreativen Projekten.
Pelle:
PELLE unplugged – nahbarer wird’s nicht.
Bastian “Pelle” Franz kann auch leise und intim– gerade, wenn man den Stecker zieht. Seit 2021 ist der Frontmann der gleichnamigen Band PELLE in überregionalen Clubs, Cafes und Bars unterwegs. Auch Hochzeiten, oder Firmenfeiern sind vor ihm nicht sicher. Bastian „Pelle“ Franz hat es geschafft, aus der Beschaulichkeit seiner Heimatstadt Lüneburg, in ganz Norddeutschland seine Musik zu tragen. Auch im akustischen Gewand bleibt der Songwriter kompromisslos: - roh, ehrlich, direkt.
Wo sonst Gitarrenwände stehen, entstehen intime Klangräume – ohne die Energie zu verlieren, für die der Frontmann bekannt ist. Die Bühnenpräsenz springt einem auch unplugged ins Gesicht, nur noch dichter, noch näher.
“Akustisch ist das, was ich schreibe Indie-Pop auf deutsch, nur ein bisschen würziger als dieser Radio Pop”, sagt Pelle.
„Die eine Hälfte des Publikums liebt die Musik komplett, die andere findet sie nicht so geil. Dazwischen gibt’s nicht viel“, sagt Bastian lachend. Genau das ist der Kern von Pelle: Haltung, Reibung, Emotionen. Hinter Bastian “Pelle” Franz steckt nicht nur Musik, sondern eine klare Philosophie: alles in Eigenregie, alles mit Herz. Das selbstgebaute Studio, handbemalter Merch, Kassetten statt CDs oder Vinyl - aus wenig wird viel gemacht. Nichts ist perfekt. Aber alles ist mit Liebe gemacht.
