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Harald Poelchau - Aufrecht und zusammen stehen in schwierigen Zeiten

Lüneburg

Aufrecht und Zusammen stehen in schwierigen Zeiten - Was lehrt uns Harald Poelchau heute?

Wir können die Welt eben doch verändern. Mit Anstand und in Verbindung. Im Blick auf die große Weltpolitik, aber auch das Handeln vor Ort brauchen wir Hoffnung und Zuversicht. Ein leuchtendes Vorbild aus der Zeit des Nationalsozialismus ist Harald Poelchau. Als junger Gefängnispfarrer und Beamter unter einem furchtbaren Regime musste er viele Menschen in den Tod begleiten. Er wahrte dabei ihre Würde, rettete Erinnerungen und bezeugte unbestechlich das Unrecht. Außerhalb seines Dienstes half er zusammen mit seiner Frau Dorothee und einem Netz von Freunden zahlreichen Verfolgten und rettete so Menschenleben. Beispielhaft zeigte er Engagement und Mut gegen das unmenschliche und autoritäre System. Still, bescheiden und mit fast unglaublicher menschlicher Größe. Sein Handeln, seine Haltung und unser Verhältnis zu ihm und seinem Wirken wird an dem Abend in der Ratsbücherei (Am Marienplatz 3, Lüneburg) am 29. April 2026 – 19 Uhr beleuchtet.

Auf Einladung der Gesellschaft christlich-jüdische Zusammenarbeit kommen Christoph Flügge (ehem. Leiter des Berliner Strafvollzuges, Justizstaatssekretär a.D. und bis 2017 Richter am UN-Jugoslawientribunal) mit Silke Ideker (Pastorin St. Michaelis und Evangelische Hochschulgemeinde) und Petra Grebe (Lebensraum Diakonie) als Vertreterinnen von Kirche und Diakonie im Netzwerk gegen rechts Lüneburg ins Gespräch. Einen weiteren Beitrag hält Aline Kirchner (Vorstandsmitglied der Gesellschaft christlich-jüdische Zusammenarbeit), die den Abend auch moderieren wird.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.