©Partner der Lüneburger Heide GmbH

©Partner der Lüneburger Heide GmbH

©Partner der Lüneburger Heide GmbH

©Winser Heimatverein e. V., Michael Bastian

Am Freitag, 1. Mai 2026, wird die Ausstellung „Schnuckenprojekt 2026“ mit
einer Vernissage um 16 Uhr mit der Künstlerin Heike Schlobinski eröffnet. Die Sparte Kunst und Kultur des Förderkreises NaturHeimat Müden lädt zu dieser Ausstellung ein.
einer Vernissage um 16 Uhr mit der Künstlerin Heike Schlobinski eröffnet. Die Sparte Kunst und Kultur des Förderkreises NaturHeimat Müden lädt zu dieser Ausstellung ein.
Heidschnucken als Persönlichkeit
Für die Künstlerin und Diplom-Textildesignerin Heike Schlobinski beginnt das Schnuckenprojekt direkt vor der eigenen Haustür: In Schmarbeck, mit Blick auf den Schnuckenstall, wächst aus einer beiläufigen Nachbarschaft eine tiefe Faszination. Was zunächst ein einzelnes gemaltes Schnuckenporträt ist, wird für sie zum Einstieg in ein ganzes Universum: in das Leben einer Heidschnuckenherde mit ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten, ihrem Rhythmus und ihren stillen Dramaturgien.
Über ein Jahr lang begleitet sie die Schmarbecker Herde – bei Wind und Wetter, zwischen
Wacholderwald und Kiehnmoor, im Stall und auf der Weide. Sie beobachtet Geburten, erlebt den Alltag von Lämmern und älteren Tieren, spricht mit dem Schäfer, lernt Routinen und
Ausnahmesituationen kennen – bis sie sich nicht mehr als „Besucherin“, sondern als Teil dieses Gefüges empfindet. Aus dieser Nähe entstehen Arbeiten, die die Heidschnucke nicht als dekoratives Landschaftssymbol, sondern als eigenständige Persönlichkeit zeigen.
Schlobinski sieht die Heidschnucke schon während der Entstehung ihrer Bilder als gefährdet – und genau darin liegt ihr Anliegen: über die Kunst sichtbar zu machen, was sonst leicht übersehen wird.Die stoischen, genügsamen Tiere werden in ihren Arbeiten zu individuellen Charakteren, die uns mit einem direkten Blick gegenübertreten.
Ein Jahr im Rhythmus der Herde
Aus der intensiven Zusammenarbeit mit Schäfer und Herde erwächst ein vielschichtiges
künstlerisches Projekt. Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Film- und Klangexperimente sowie Textilien aus Schnuckenwolle fangen unterschiedliche Facetten des Herdenlebens ein. Die Oberflächen von Fell und Hörnern malt Schlobinski mit einer Präzision, die aus ihrer textilen Ausbildung gewachsen ist: Die Struktur des Materials, seine Haptik und die Wirkung von Licht auf der Oberfläche werden so genau erfasst, dass das Auge fast glaubt, man könne das Tier berühren.
In der Ausstellung im Kunstraum Müden wird eine Auswahl aus diesem Schnuckenjahr gezeigt. Die Werke öffnen einen sinnlichen Zugang zur Heidschnucke: Man sieht neugierige Lämmer,selbstbewusste, ältere Tiere und die dichte Bewegung der Herde in der Landschaft. Durch die malerische Technik und die Nahsicht scheinen manche Tiere den Rahmen beinahe sprengen zu wollen – als würden sie aus der Bildfläche heraustreten, direkt in den Raum und in die Wahrnehmung der Betrachtenden.
Kunst rückt die Heidschnucke ins Licht
Die Ausstellung „Schnuckenprojekt 2026“ ist nicht nur eine Einladung, Kunst zu betrachten, sondern auch ein Anlass, die Rolle der Heidschnucke für die Kulturlandschaft der Lüneburger Heide neu zu sehen. Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2026 zum „Internationalen Jahr der Hirten und Weidelandschaften“ erklärt, und die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. hat die Graue Gehörnte Heidschnucke zur „Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2026“ ernannt.
Dass das Schnuckenprojekt genau in diesem Jahr gezeigt wird, ist ein glücklicher Zufall – und zugleich eine stimmige Verbindung: Die Kunst lenkt den Blick auf eine Tierart, die für die Offenhaltung der Heide unverzichtbar ist, aber im Alltag oft kaum wahrgenommen wird. In den porträthaften Bildern und den experimentellen Arbeiten gewinnen die Heidschnucken eine Präsenz, die berührt. Wer die Ausstellung besucht, erlebt nicht nur eindrucksvolle Tierporträts, sondern auch eine stille,eindringliche Erzählung über das Miteinander von Mensch, Tier und Landschaft.
Für die Künstlerin und Diplom-Textildesignerin Heike Schlobinski beginnt das Schnuckenprojekt direkt vor der eigenen Haustür: In Schmarbeck, mit Blick auf den Schnuckenstall, wächst aus einer beiläufigen Nachbarschaft eine tiefe Faszination. Was zunächst ein einzelnes gemaltes Schnuckenporträt ist, wird für sie zum Einstieg in ein ganzes Universum: in das Leben einer Heidschnuckenherde mit ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten, ihrem Rhythmus und ihren stillen Dramaturgien.
Über ein Jahr lang begleitet sie die Schmarbecker Herde – bei Wind und Wetter, zwischen
Wacholderwald und Kiehnmoor, im Stall und auf der Weide. Sie beobachtet Geburten, erlebt den Alltag von Lämmern und älteren Tieren, spricht mit dem Schäfer, lernt Routinen und
Ausnahmesituationen kennen – bis sie sich nicht mehr als „Besucherin“, sondern als Teil dieses Gefüges empfindet. Aus dieser Nähe entstehen Arbeiten, die die Heidschnucke nicht als dekoratives Landschaftssymbol, sondern als eigenständige Persönlichkeit zeigen.
Schlobinski sieht die Heidschnucke schon während der Entstehung ihrer Bilder als gefährdet – und genau darin liegt ihr Anliegen: über die Kunst sichtbar zu machen, was sonst leicht übersehen wird.Die stoischen, genügsamen Tiere werden in ihren Arbeiten zu individuellen Charakteren, die uns mit einem direkten Blick gegenübertreten.
Ein Jahr im Rhythmus der Herde
Aus der intensiven Zusammenarbeit mit Schäfer und Herde erwächst ein vielschichtiges
künstlerisches Projekt. Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Film- und Klangexperimente sowie Textilien aus Schnuckenwolle fangen unterschiedliche Facetten des Herdenlebens ein. Die Oberflächen von Fell und Hörnern malt Schlobinski mit einer Präzision, die aus ihrer textilen Ausbildung gewachsen ist: Die Struktur des Materials, seine Haptik und die Wirkung von Licht auf der Oberfläche werden so genau erfasst, dass das Auge fast glaubt, man könne das Tier berühren.
In der Ausstellung im Kunstraum Müden wird eine Auswahl aus diesem Schnuckenjahr gezeigt. Die Werke öffnen einen sinnlichen Zugang zur Heidschnucke: Man sieht neugierige Lämmer,selbstbewusste, ältere Tiere und die dichte Bewegung der Herde in der Landschaft. Durch die malerische Technik und die Nahsicht scheinen manche Tiere den Rahmen beinahe sprengen zu wollen – als würden sie aus der Bildfläche heraustreten, direkt in den Raum und in die Wahrnehmung der Betrachtenden.
Kunst rückt die Heidschnucke ins Licht
Die Ausstellung „Schnuckenprojekt 2026“ ist nicht nur eine Einladung, Kunst zu betrachten, sondern auch ein Anlass, die Rolle der Heidschnucke für die Kulturlandschaft der Lüneburger Heide neu zu sehen. Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2026 zum „Internationalen Jahr der Hirten und Weidelandschaften“ erklärt, und die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. hat die Graue Gehörnte Heidschnucke zur „Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2026“ ernannt.
Dass das Schnuckenprojekt genau in diesem Jahr gezeigt wird, ist ein glücklicher Zufall – und zugleich eine stimmige Verbindung: Die Kunst lenkt den Blick auf eine Tierart, die für die Offenhaltung der Heide unverzichtbar ist, aber im Alltag oft kaum wahrgenommen wird. In den porträthaften Bildern und den experimentellen Arbeiten gewinnen die Heidschnucken eine Präsenz, die berührt. Wer die Ausstellung besucht, erlebt nicht nur eindrucksvolle Tierporträts, sondern auch eine stille,eindringliche Erzählung über das Miteinander von Mensch, Tier und Landschaft.
