©Stadt- und Kreisarchäologie Uelzen

"Es pflegen solche Landtaege alten Herkomen nach unter bloßem Himmel in einem Gehoeltze der Schot genant, gemeinschaftlich gehalten zu werden“ - Ein interdisziplinäres Kolloquium zu Bedeutung und Problematik
von Versammlungsplätzen in kulturgeschichtlicher Perspektive
von Versammlungsplätzen in kulturgeschichtlicher Perspektive
Vorgeschichtliche und historische Versammlungsplätze waren wichtige Orte der politischen und gesellschaftlichen Partizipation, deren einstige Bedeutung bis in die Gegenwart nachwirkt. Ihre kulturwissenschaftliche Erforschung steckt im deutschen Sprachraum allerdings noch in den Kinderschuhen. Das Beispiel des Landtagsplatzes bei Hösseringen macht die Problematik deutlich. Bereits dessen Verortung im Siedlungsraum erweist sich aufgrund der lückenhaften schriftlichen Überlieferung als schwierig. Auch über Alter, Planung und Durchführung sowie über ritualisierte Abläufe solcher Versammlungen schweigen sich die zeitgenössischen Quellen weitgehend aus. Mit archäologischen Methoden ist der wohl jeweils nur kurzzeitig
frequentierte Platz ebenfalls kaum zu fassen. Mit dem in Kooperation von Stadt- und Kreisarchäologie Uelzen und dem Landwirtschaftsmuseum Lüneburger Heide geplanten Kolloquium verbindet sich die Zielsetzung, der Erforschung frühparlamentarischer Versammlungsstätten im Allgemeinen und des Landtagsplatzes im "Schoot" bei Hösseringen im Speziellen in interdisziplinärer Perspektive neue Impulse zu geben. Auch die spätere Deutungsgeschichte und weltanschauliche
Vereinnahmung solcher Orte und Plätze – besonders durch die Nationalsozialisten – soll in diesem Rahmen erörtert werden.
Anmeldung im Vorfeld erforderlich.
Kontakt:
Dr. Mathias Hensch M. A., Hansestadt Uelzen - Stadtarchäologie, Landkreis Uelzen - Kreisarchäologie, Am Alten Kreishaus 1, 29525 Uelzen, E-Mail: mathias.hensch@stadt.uelzen.de oder m.hensch@landkreis-uelzen.de, Tel.: 0581/800-6478;
Dr. Björn Thomann, Landwirtschaftsmuseum Lüneburger Heide, Leitung Technik, Ausstellungsmanagement, Bauwesen, Museumsdorf Hösseringen, Landtagsplatz 2, 29556 Suderburg-Hösseringen, b.thomann@museumsdorf-hoesseringen.de, Tel.: 05826-4519722
hinsichtlich der Fragestellungen wenig aussagekräftig. Die jüngsten Forschungen zeigen somit
deutlich, dass es allein durch interdisziplinäres Zusammenwirken und durch Vergleiche mit
ähnlichen Anlagen möglich sein wird, den Hösseringer Landtagsplatz im Raum zu lokalisieren.
frequentierte Platz ebenfalls kaum zu fassen. Mit dem in Kooperation von Stadt- und Kreisarchäologie Uelzen und dem Landwirtschaftsmuseum Lüneburger Heide geplanten Kolloquium verbindet sich die Zielsetzung, der Erforschung frühparlamentarischer Versammlungsstätten im Allgemeinen und des Landtagsplatzes im "Schoot" bei Hösseringen im Speziellen in interdisziplinärer Perspektive neue Impulse zu geben. Auch die spätere Deutungsgeschichte und weltanschauliche
Vereinnahmung solcher Orte und Plätze – besonders durch die Nationalsozialisten – soll in diesem Rahmen erörtert werden.
Anmeldung im Vorfeld erforderlich.
Kontakt:
Dr. Mathias Hensch M. A., Hansestadt Uelzen - Stadtarchäologie, Landkreis Uelzen - Kreisarchäologie, Am Alten Kreishaus 1, 29525 Uelzen, E-Mail: mathias.hensch@stadt.uelzen.de oder m.hensch@landkreis-uelzen.de, Tel.: 0581/800-6478;
Dr. Björn Thomann, Landwirtschaftsmuseum Lüneburger Heide, Leitung Technik, Ausstellungsmanagement, Bauwesen, Museumsdorf Hösseringen, Landtagsplatz 2, 29556 Suderburg-Hösseringen, b.thomann@museumsdorf-hoesseringen.de, Tel.: 05826-4519722
hinsichtlich der Fragestellungen wenig aussagekräftig. Die jüngsten Forschungen zeigen somit
deutlich, dass es allein durch interdisziplinäres Zusammenwirken und durch Vergleiche mit
ähnlichen Anlagen möglich sein wird, den Hösseringer Landtagsplatz im Raum zu lokalisieren.
