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Johannes Passion von Heinrich Schütz

Munster

Friedrich Adolf Wilhelm Spitta, der Sohn des bekannten Lieddichters und Wittinger Superintendenten Phillip Spitta, wurde 1852 in Wittingen geboren. Friedrich Spitta sorgte zusammen mit Arnold Mendelssohn für eine Wiederaufführung der Johannespassion von Heinrich Schütz in Bonn.
Nach mehr als 200 Jahren wurde die „Historia des Leidens und Sterbens unseres Herrn und Heilands Jesu Christi nach dem Evangelisten St. Johannes“ wieder zu Gehör gebracht. Im Gegensatz zu der sehr viel bekannteren Johannespassion von Johann Sebastian Bach handelt es sich bei Schütz um ein rein vokales Stück. Es wird hier auch „nur“ der Evangelientext, ergänzt durch einen Eingangs- und einen Schlusschor, zu Gehör gebracht.
Es singen der Kammerchor und die Kantorei Wittingen unter Leitung von Michael Jandek.
Neben Vokalsolisten des Kammerchors wird Kantor Daniel Heinrich aus Munster den Part des Evangelisten übernehmen. Der Gottesdienst wird von Pastor Schoon- Janßen geleitet.