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Das schwarze Gold

Wietze

Das schwarze Gold

In Wietze, zwischen Celle und der Lüneburger Heide, wurde einst eines der bedeutendsten Erdölfelder Deutschlands erschlossen. Um 1900 war Wietze zeitweise das produktivste Erdölfeld Europas. Kaum vorstellbar, oder? Mitten in einer Landschaft, die wir heute mit Wacholder, Moor und stillen Wegen verbinden.

Das Museum macht diese Vergangenheit greifbar – nicht abstrakt, sondern sehr konkret.

Kostenlose Sonntagsführungen am 08.03, 12.04., 10.05., 14.06., 12.07., 09.08., 13.09., 11.10., 08.11.2026 jeweils um 10:30 Uhr


Es ist nur der Eintritt zu entrichten.
Erwachsene 9,-€,
ermäßigt 5,-€, 
Rentner 8,-€
Familienkarte für 2 Erwachsene und 4 Kinder 20,-€.

Beginn: 10:30 Uhr
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Treffpunkt: Deutsches Erdölmuseum Wietze, Schwarzer Weg 7-9, 29323 Wietze

Es gilt als eines der faszinierendsten Museen Deutschlands und befindet sich sogar auf einem richtigen Ölfeld, der sogenannten Teufelsinsel: das Deutsche Erdölmuseum.

Lassen Sie sich durch die umfangreiche Ausstellung und das riesige Freigelände mit seinen zahlreichen Exponaten führen. Erfahren Sie dabei Spannendes zur Historie der Erdölförderung in Deutschland und gewinnen Sie interessante Einblicke und Hintergrundwissen in die aktuelle Bedeutung rund um die Themen Erdöl, Erdgas und Erdwärme.

Was dich dort erwartet

Freigelände mit Original-Bohrtürmen

Draußen, unter freiem Himmel, stehen historische Förderanlagen und Bohrtürme. Du kannst zwischen ihnen spazieren, als würdest du durch ein technisches Freilichtmuseum wandern. Besonders eindrucksvoll: der begehbare Bohrturm, der die Dimensionen und die harte Arbeit früherer Generationen spürbar macht.

Ausstellung zur Erdölgeschichte

Im Innenbereich erfährst du:

  • wie Erdöl entsteht (über Millionen Jahre – ein stiller, geologischer Prozess)

  • wie es gefördert und verarbeitet wurde

  • welche Bedeutung es für Mobilität, Industrie und unseren Alltag hatte

  • wie sich der Umgang mit fossilen Energien im Laufe der Zeit verändert hat

Es geht nicht nur um Technik, sondern auch um soziale Geschichte: Arbeitsbedingungen, wirtschaftlicher Aufbruch, Strukturwandel.

Zwischen Faszination und Verantwortung

Was ich an diesem Ort besonders schätze: Er verklärt nichts. Erdöl war Motor für Fortschritt – und ist gleichzeitig Auslöser ökologischer Herausforderungen.

Gerade in einer Region wie der Lüneburger Heide, die heute stark für Naturschutz und nachhaltigen Tourismus steht, entsteht ein spannender Dialog:
Wie sind wir hierhergekommen?
Und wie wollen wir in Zukunft mit Energie umgehen?

Das Museum lädt ein, diese Fragen mitzudenken – ohne moralischen Zeigefinger, aber mit historischem Bewusstsein.