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Henning Pertiet Sings and Plays - Die Hits aus 100 Jahren Blues & Boogie Woogie. Piano Solo!

Soltau

Henning Pertiet Sings and Plays - Die Hits aus 100 Jahren Blues & Boogie Woogie. Piano Solo!
Tickets:
Vorverkauf € 20,– · Abendkasse € 25,–

Vorverkauf:
Soltau-Touristik GmbH
Am Alten Stadtgraben 3, 29614 Soltau
Tel.: 05191 – 828282 (zu den Öffnungszeiten)

Oder jederzeit online unter:
www.eventbrite.de

An Piano und Stimmbändern zelebriert der gebürtige Hamburger Musiker seit 37 Jahren seine Liebe zu dieser Musik.

„Henning ist einer der führenden Pianisten des Genres weltweit und ein Aushängeschild Deutschlands im Blues-Piano.“

Sagt niemand Geringerer als DER Boogie-Meister schlechthin: Axel Zwingenberger.

Im Jahr 2017 wurde Henning Pertiet mit der höchsten Auszeichnung im deutschen Blues geehrt:
Er gewann den GERMAN BLUES AWARD als Bester deutscher Blues-Pianist.

Die Musik

Die Musik von Henning Pertiet entsteht aus Elementen des frühen Blues und des klassischen Boogie Woogie der 1920er bis 1940er Jahre.

Die Urform dieser Musik entstand in den frühen 1900er Jahren in den USA, wobei sowohl farbige als auch weiße Musiker diese Musik kreierten. (Die erste Jazzaufnahme wurde 1917 tatsächlich von einer weißen Jazzband auf Schellack eingespielt.)

Es war eine irrsinnige Zeit voller pulsierenden Lebens – trotz oder gerade wegen wirtschaftlich und gesellschaftlich schwieriger Umstände. Musik war allgegenwärtig und entwickelte sich rasant in immer neue Richtungen.

In den Jahren 1935 bis 1945 war der Boogie Woogie die Popmusik der jungen Amerikaner: eine Musik, die aus Blues- und Swing-Elementen entstand und die damals Musiker nahezu jedes Genres mindestens einen Boogie Woogie „abnötigte“. Selbst Art Tatum oder Erroll Garner nahmen Boogies in ihr Repertoire auf, und auch jede Big Band „musste“ diesen schnellen Blues spielen.

In der Blütezeit des Boogie Woogie waren es Pianisten wie Pete Johnson, Albert Ammons und Meade „Lux“ Lewis, die als herausragende Vertreter des Genres die Messlatte auf ein Niveau legten, das bis heute unerreicht ist. Gemeinsam mit Big Joe Turner, dem Blues-Shouter aus Kansas City, traten sie 1938 auch in der Carnegie Hall auf – der internationale Durchbruch.

In Europa – und besonders in Deutschland – konnten Swing und Boogie Woogie zunächst keine Verbreitung finden. Der Zweite Weltkrieg tobte, und im nationalsozialistischen Deutschland galten schwarze Rhythmen als „entartet“. Eine große Blues-Welle erfasste Europa in den 1960er Jahren; Deutschland, Österreich und die Schweiz erlebten sie zu Beginn der 1970er Jahre.

Damals waren es Pianisten wie Axel Zwingenberger, Vince Weber, Georg Möller (alle Hamburg) und Martin Pyrker (Wien), die sich anhand alter Schallplattenaufnahmen daran machten, die Kunst des Blues- und Boogie-Pianos zu erlernen, diese Tradition zu pflegen und nicht zuletzt eine eigene musikalische Identität zu entwickeln.

Man schaffte es sogar in die nationalen Hitparaden und regelmäßig in das damals noch maßgebliche Abendprogramm des Fernsehens.

Henning Pertiet gehört damit zur zweiten Generation der heutigen Pianisten dieses Genres. Er hat – für dieses Genre und in heutiger Zeit – eine außergewöhnliche „Karriere“ hingelegt (wenn man in diesem Zusammenhang überhaupt von Karriere sprechen kann):
Er war vier Jahre Pianist der legendären österreichischen Mojo Blues Band, begleitete Größen des Blues wie Abi Wallenstein, Louisiana Red, Keith Dunn, Janice Harrington, Red Holloway u. v. a. und spielte Hunderte von Konzerten in ganz Europa – mit Freunden und Kollegen wie Gottfried Böttger, Axel Zwingenberger, Vince Weber etc. pp.

Heute präsentiert Henning Pertiet ein Programm, in dem der Blues als Grundlage seiner eigenen Musik und der gesamten heutigen Populärmusik gefeiert und geehrt wird – mit besonderem Fokus auf klassische Blues- und Boogie-Gesangsstücke.

Allzu oft werden heute um des Erfolges willen klamaukartige Darbietungen in den Vordergrund gestellt, statt die eigene Persönlichkeit zu nutzen, um Inhalte lebendig werden zu lassen.
Letzteres aber hat Henning Pertiet perfektioniert wie kaum ein Zweiter in der aktuellen weltweiten Szene dieses Genres.

Das verspricht ein einmaliges Konzerterlebnis zu werden.