
Prag zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Franz Kafka steht im Spannungsfeld zwischen den strengen Erwartungen seines Vaters Hermann, dem monotonen Arbeitsalltag in einer Versicherung und seinem tief verwurzelten Drang, durch das Schreiben seinem Inneren Ausdruck zu verleihen. Seine Werke finden allmählich Beachtung, während er weiterhin versucht, ein Leben zwischen Anpassung an andere, wie seinen dominanten Vater, und Selbstverwirklichung zu führen. Immer wieder erlebt Franz intensive Beziehungen zu Frauen, die ihn zutiefst verzaubern, und er muss sich den unvermeidlichen Spannungen zwischen Nähe und Rückzug stellen. Mit Unterstützung seines Freundes und Verlegers Max Brod entsteht das Bild eines Mannes, der seinen Platz in der Welt sucht - zwischen Pflichtgefühl, innerer Zerrissenheit und kreativem Ausdruck.
Altersfreigabe: FSK 16
