©Sebastian Tramsen

Ausstellung von Craig Ashton
Hinter den Fenstern der Produzentengalerie Kunstwerk sammeln sich Gegenstände und Material für eine neue Ausstellung. Künstler Craig Ashton sitzt zwischen allen möglichen Bestandteilen seiner Kunst und behauptet ungerührt vom vermeintlichen Chaos mit Genugtuung: „There’s a line:“ – „Da ist eine Linie.“
Hinter den Fenstern der Produzentengalerie Kunstwerk sammeln sich Gegenstände und Material für eine neue Ausstellung. Künstler Craig Ashton sitzt zwischen allen möglichen Bestandteilen seiner Kunst und behauptet ungerührt vom vermeintlichen Chaos mit Genugtuung: „There’s a line:“ – „Da ist eine Linie.“
Im Gespräch wird klar, welche Linie seinen künstlerischen Prozess durchzieht. Ein bereits fertiger Raum macht das Verfahren anschaulich. Fast bis zur Decke und diagonal die ganze Fläche beherrschend steht da eine Rutsche. Sie ist in einer Weise verändert, die allem widerspricht, was wir an kindlichem Spaß, Freizeitvergnügen und Geschwindigkeit damit verbinden. Das Werk heißt „melancolic“.
Craig Ashton setzt sich in großen Rauminstallationen aus Alltagsgegenständen mit dem psychischen Gehalt der Dinge auseinander. Seine Anordnungen sind ein Angebot, den Dingen auf den Grund zu gehen und sich ihrem Echo auszusetzen. Das ist nicht immer angenehm und das ist beabsichtigt.
Denn alles, womit wir uns umgeben, trägt Spuren unseres Gebrauchs, ist mit Gefühlen und Erinnerungen jeder Art verbunden. Solange die Dinge wie gewohnt an ihrem Ort sind, bleibt unbemerkt, welches Eigenleben in ihnen steckt. Aber im Kunst–Kontext, wenn sie anders zusammengestellt, isoliert, verfremdet oder verändert sind, wird überraschend spürbar, welche Aura sie umgibt und welche emotionale Bedeutung sie transportieren.
Malerei spielt für den Künstler nur dort eine Rolle, wo eine Idee das erfordert. Neben der Rutsche an der Wand hängt als Titelbild der Ausstellung ein überlebensgroßer Porträtkopf. Von seinen Kunstprojekten sagt er, sie seinen alle Selbstporträts, weil sie auf Selbstanalyse, dem Reflektieren eigener Gefühle beruhen. In Anspielung auf Alice im Wunderland sagt er: “The rabbit hole- exploration is a must. Otherwise canvas lays bear.“ – „Der dunkle Kaninchenbau – ich kann nicht anders, als ihn zu erkunden! Sonst bleibt die Leinwand leer.“ Umsetzungsideen und Inspiration findet er daher überall und immer, im eigenen und in fremden Leben, bei der Arbeit als Handwerker, die ihn hinter manche Fassade blicken lässt.
Craig Ashton kommt aus Melbourne/Australien, ist seit einem Jahrzehnt in Uelzen und Mitglied des Künstlerkollektivs KUNSTWERK.
Craig Ashton setzt sich in großen Rauminstallationen aus Alltagsgegenständen mit dem psychischen Gehalt der Dinge auseinander. Seine Anordnungen sind ein Angebot, den Dingen auf den Grund zu gehen und sich ihrem Echo auszusetzen. Das ist nicht immer angenehm und das ist beabsichtigt.
Denn alles, womit wir uns umgeben, trägt Spuren unseres Gebrauchs, ist mit Gefühlen und Erinnerungen jeder Art verbunden. Solange die Dinge wie gewohnt an ihrem Ort sind, bleibt unbemerkt, welches Eigenleben in ihnen steckt. Aber im Kunst–Kontext, wenn sie anders zusammengestellt, isoliert, verfremdet oder verändert sind, wird überraschend spürbar, welche Aura sie umgibt und welche emotionale Bedeutung sie transportieren.
Malerei spielt für den Künstler nur dort eine Rolle, wo eine Idee das erfordert. Neben der Rutsche an der Wand hängt als Titelbild der Ausstellung ein überlebensgroßer Porträtkopf. Von seinen Kunstprojekten sagt er, sie seinen alle Selbstporträts, weil sie auf Selbstanalyse, dem Reflektieren eigener Gefühle beruhen. In Anspielung auf Alice im Wunderland sagt er: “The rabbit hole- exploration is a must. Otherwise canvas lays bear.“ – „Der dunkle Kaninchenbau – ich kann nicht anders, als ihn zu erkunden! Sonst bleibt die Leinwand leer.“ Umsetzungsideen und Inspiration findet er daher überall und immer, im eigenen und in fremden Leben, bei der Arbeit als Handwerker, die ihn hinter manche Fassade blicken lässt.
Craig Ashton kommt aus Melbourne/Australien, ist seit einem Jahrzehnt in Uelzen und Mitglied des Künstlerkollektivs KUNSTWERK.
