Unterlüß: Wald - soweit das Auge reicht (Tagestour 25 km)


herrliche Tour durch den herbstlichen Lüßwald im Naturpark Südheide
Piktogramm zur Tour Wald soweit das Auge reicht
Im Museumsdorf Hösseringen
Herrliche Laubfärbung im Lüßwald, Naturpark Südheide
Wunderbare Herbststimmung imLüßwald in Unterlüß, Naturpark Südheide.
Der Lüßwald im Herbstgewand
Pilze im Herbst
dichter Wald in der Südheide
Lüßwald bei Unterlüß
Laubwald in der Südheide
Radfahrer im Lüßwald
Informationstafel im Lüßwald
Radfahrer im Lüßwald
Wanderweg durch den Lüßwald
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Wegebeschilderung im Lüßwald
Radfahrer im Lüßwald
Im Lüßwald bei Unterlüß
Im Lüßwald bei Unterlüß
Im Lüßwald
Im Lüßwald bei Unterlüß
Herbststimmung im Naturpark Südheide
Radfahrer im herbstlichen Lüßwald
Diese Fahrradtour durch den malerischen Lüßwald zumMuseumsdorf Hösseringen bietet viele Informationen und lässt Wald- u...

Diese Fahrradtour durch den malerischen Lüßwald zum Museumsdorf Hösseringen bietet viele Informationen und lässt Wald- und Landschaftsgeschichte lebendig werden.

Zu jeder Jahreszeit hat sie ihre besonderen Reize. Im Frühling erleben Sie das frische Grün des Laubwaldes, im Sommer genießen Sie die kühle Frische des Buchenwaldes und im Herbst die wunderbare Laubfärbung.

Im Museumsdorf Hösseringen sorgen die zahlreichen charakteristischen, historischen Gebäude für Einblicke in das ländliche Leben der letzten Jahrhunderte.

Diese Fahrradtour ist auch mit Kindern gut zu befahren.


Was zeichnet den Lüßwald aus?

Im Gegensatz zu den meisten Wäldern der Lüneburger Heide, die erst vor gut 100 Jahren aufgeforstet wurden, ist der Lüß ein sehr altes Waldgebiet, das schon im 13. Jahrhundert Erwähnung fand.

Der große zusammenhängende und fast durch laufende Lüßwald prägt das Landschaftbild der Region nördlich von Unterlüß. Er beherbergt starke Rothirschbestände und gilt durch seine Abgeschiedenheit auch als Brutgebiet für den störungsanfälligen Schwarzstorch und andere seltene Tiere.

Naturwaldreservat

Im Lüßwald wurde ein Naturwaldreservat eingerichtet, in dem der Wald ganz sich selbst überlassen bleibt. Es werden weder Bäume gepflanzt noch gefällt, der Mensch verzichtet auf jeglichen Eingriff.

So haben Rotbuchen die Chance bis zu 300 Jahre und Eichen sogar bis zu 800 Jahre alt zu werden. Wenn die gewaltigen Bäume von selbst umfallen, entsteht Platz und Luft für nachfolgende junge Bäume. Das Totholz wird von allerlei Tierarten besiedelt und von Pilzen zersetzt. Im Naturwaldreservat funktioniert noch der Kreislauf des ungestörten Wachsens und Absterbens, wie es für das Waldökosystem wichtig ist.