©FLMK / Kerstin Bittner

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Lebendig und erlebnisorientiert – der Museumsbauernhof in Wennerstorf verbindet seit 1997 Museumsarbeit, ökologische La...
Lebendig und erlebnisorientiert – der Museumsbauernhof in Wennerstorf verbindet seit 1997 Museumsarbeit, ökologische Landwirtschaft und Integration von Menschen mit Behinderungen. Von Mai bis Oktober erhalten Besucherinnen und Besucher auf der historischen Wohnanlage spannende Einblicke in die Lebens- und Arbeitsweise der Landbevölkerung der 1930er-Jahre. Außerdem haben Tiere wie Schafe und Hühner sowie der nach Bioland-Richtlinien betriebene Gemüseanbau auf dem Museumsbauernhof ihren festen Platz.
Ein besonderer Schatz: Der Smedtshof und seine wechselvolle Geschichte
Die mehr als 400 Jahre alte Hofanlage zählt zu den großen Schätzen der Region. Als einer der ältesten Höfe (Baubeginn 1578) zeigt er heute, wie zuletzt um 1930 eine Bauernfamilie in seinen alten Gemäuern lebte. An ausgewählten Sonntagen von 10 bis 17 Uhr lassen erstmals ehrenamtliche Darstellende der „Gelebten Geschichte“ den Alltag einer Bauernfamilie im Jahr 1931 wiederaufleben. In historischer Kleidung zeigen sie das Leben und Arbeiten zu jener Zeit.
Gackern und Meckern: Die „alten“ Haustiere
Nutztiere mit historischen Wurzeln bereichern den Museumsbauernhof um typisch ländliche Laute. Die Moorschnucken aus der norddeutschen Heide- und Moorlandschaft, Bienen und die Ramelsloher Hühner sind allesamt traditionelle Haustierrassen. Zum Teil sind diese Tierarten heute vom Aussterben bedroht.
Erlebnisse für Kinder und Erwachsene
Aktionen für Schulklassen, Kindergeburtstage und offene Bastelstationen bringen Kindern spielerisch den Umgang mit der Natur oder traditionellem Handwerk nahe. An jedem dritten Sonntag im Monat werden Kinder beim kostenfreien „Hofvergnügen“ mit einer Museumspädagogin kreativ. Auch die Erwachsenen kommen nicht zu kurz: An einigen Sonntagen der Saison gibt es Führungen und Mitmachaktionen zu Themen wie Handwerk, Nutzung von Wald & Wild und auch Archäologie. Bei den „Nikolauswerkstätten“ im Dezember öffnet der Museumsbauernhof außerhalb der Saison und rundet das Jahr damit ab.
Ökologie und Inklusion
Der Museumsbauernhof legt großen Wert auf Regionalität, Nachhaltigkeit und ökologisches Wirtschaften. Alle Produkte werden ausschließlich nach Bioland-Richtlinien angebaut und die Tiere wachsen im Sinne des ökologischen Landbaus heran.
Ökologisches Handeln und soziale Verantwortung gehen auf dem Museumsbauernhof in Wennerstorf Hand in Hand. In Kooperation mit der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg kümmern sich 16 Beschäftigte mit Behinderung ganzjährig wochentags um Schafe und Hühner sowie Obst- und Gemüseanbau und die Verarbeitung. Viele Produkte vom Museumsbauernhof gibt es im Hökerladen vor Ort zu kaufen.
Elieses Hofcafé
In der ehemaligen Scheune des Museums lädt Elieses Hofcafé sonntags von 13 bis 18 Uhr zum Verweilen ein. Eingerichtet im Stil der 1930er-Jahre werden Kaffee und Tee, Kuchen und Torten serviert. Bei gutem Wetter bietet auch der gemütliche Kaffeegarten Platz zum Entspannen.
Ein besonderer Schatz: Der Smedtshof und seine wechselvolle Geschichte
Die mehr als 400 Jahre alte Hofanlage zählt zu den großen Schätzen der Region. Als einer der ältesten Höfe (Baubeginn 1578) zeigt er heute, wie zuletzt um 1930 eine Bauernfamilie in seinen alten Gemäuern lebte. An ausgewählten Sonntagen von 10 bis 17 Uhr lassen erstmals ehrenamtliche Darstellende der „Gelebten Geschichte“ den Alltag einer Bauernfamilie im Jahr 1931 wiederaufleben. In historischer Kleidung zeigen sie das Leben und Arbeiten zu jener Zeit.
Gackern und Meckern: Die „alten“ Haustiere
Nutztiere mit historischen Wurzeln bereichern den Museumsbauernhof um typisch ländliche Laute. Die Moorschnucken aus der norddeutschen Heide- und Moorlandschaft, Bienen und die Ramelsloher Hühner sind allesamt traditionelle Haustierrassen. Zum Teil sind diese Tierarten heute vom Aussterben bedroht.
Erlebnisse für Kinder und Erwachsene
Aktionen für Schulklassen, Kindergeburtstage und offene Bastelstationen bringen Kindern spielerisch den Umgang mit der Natur oder traditionellem Handwerk nahe. An jedem dritten Sonntag im Monat werden Kinder beim kostenfreien „Hofvergnügen“ mit einer Museumspädagogin kreativ. Auch die Erwachsenen kommen nicht zu kurz: An einigen Sonntagen der Saison gibt es Führungen und Mitmachaktionen zu Themen wie Handwerk, Nutzung von Wald & Wild und auch Archäologie. Bei den „Nikolauswerkstätten“ im Dezember öffnet der Museumsbauernhof außerhalb der Saison und rundet das Jahr damit ab.
Ökologie und Inklusion
Der Museumsbauernhof legt großen Wert auf Regionalität, Nachhaltigkeit und ökologisches Wirtschaften. Alle Produkte werden ausschließlich nach Bioland-Richtlinien angebaut und die Tiere wachsen im Sinne des ökologischen Landbaus heran.
Ökologisches Handeln und soziale Verantwortung gehen auf dem Museumsbauernhof in Wennerstorf Hand in Hand. In Kooperation mit der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg kümmern sich 16 Beschäftigte mit Behinderung ganzjährig wochentags um Schafe und Hühner sowie Obst- und Gemüseanbau und die Verarbeitung. Viele Produkte vom Museumsbauernhof gibt es im Hökerladen vor Ort zu kaufen.
Elieses Hofcafé
In der ehemaligen Scheune des Museums lädt Elieses Hofcafé sonntags von 13 bis 18 Uhr zum Verweilen ein. Eingerichtet im Stil der 1930er-Jahre werden Kaffee und Tee, Kuchen und Torten serviert. Bei gutem Wetter bietet auch der gemütliche Kaffeegarten Platz zum Entspannen.
Anreise
Mit dem Auto
Der Museumsbauernhof in Wennerstorf ist von Hamburg aus in etwa 40 Minuten, von Bremen aus in etwa einer Stunde zu erreichen. A1: Ausfahrt Rade (44), B3: in Richtung Soltau, nach 800 m Abzweig nach Wennerstorf.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Linie 4037 ab Buchholz i. d. Nordheide bis Wennerstorf (Lindenstraße)
Linie 4038 ab Buchholz i. d. Nordheide und ab Neu Wulmstorf bis Wennerstorf (Lindenstraße)

Adresse
Museumsbauernhof in Wennerstorf
Lindenstraße 4
Wennerstorf

