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Weitwanderweg - Parcours der Augenblicke: Etappe: Hanstedt-Eyendorf


    Starten Sie Ihre Wanderung z.B. in Hanstedt in der Nordheide. Nach Hanstedt können Sie gut mit öffentlichen Bussen anreisen.


    Ein kleiner Kulturtipp in Hanstedt ist die St. Jakobi-Kirche. Die einschiffige neugotische Backsteinkirche mit Lang- und Querhaus wurde in den Jahren 1881/1882 erbaut. Der 36 Meter hohe Kirchturm hat einen achteckigen Helm mit 4 Ecktürmen. Die Patina des Kupferdaches ist schon von Weitem sichtbar. Im Inneren der Kirche ist vor allem das von dem Heide-Bildhauer Max Schigulla im Jahre 1989 geschaffene Holzrelief sehenswert. Es zeigt die Taufe Jesu umgeben von sieben Szenen aus dem Leben Jesu.


    Von Hanstedt aus führt der Wanderweg über den Höhenrücken des Ahrbergs durch das idyllische Tal der Schmalen Aue bis nach Egestorf. In Egestorf dürfen sich Ihre Füße im Barfußpark Egestorf auf ein besonderes Erlebnis freuen. Im dem ca. 14 ha großen und in Niedersachsen einzigartigen Barfußpark treten Sie auf 2,7 km Länge in intensivem Kontakt mit der Natur. Barfuß durchlaufen Sie 60 Stationen und erspüren Moor und Heide, Wald und Wasser mit Ihren bloßen Fußsohlen. Riechkästen, Kriechtunnel und ein Baumtelefon sprechen alle Sinne an.

     

    Inmitten des kleinen Heideortes Egestorf, umgeben von malerischen Lindbäumen, liegt die aus dem Jahr 1645 erbaute Fachwerkkirche St. Stephanus. Bei genauem Hinsehen fällt Ihnen auf, dass die Kirche einen abseits stehenden Glockenturm aus Holz hat, was an nordische Stabkirchen erinnert. Im Kircheninneren sind vor allem der Altaraufsatz, die Kanzel sowie alte Gemälde mit Gestalten aus dem Alten Testament bewundernswert.

     

    Nach der Besichtigung St. Stephanus-Kirche oder nach ihrer außergewöhnlichen Fußmassage im Barfußpark Egestorf führt Sie der „Parcours der Augenblicke“ in Richtung Eyendorf. Von Egestorf aus durchqueren sie zunächst den Spannwald. Kurz hinter dem Spannwald stoßen Sie auf ein beeindruckendes Großsteingrab unserer Vorfahren. Es handelt sich hierbei um das über 4.000 Jahre alte Großsteingrab von Eyendorf. Mächtige Findlinge bilden eine Grabkammer, die im Laufe der Jahrhunderte mehrfach benutzt wurden.