Radweg Naturpark Südheide Tour Teil 1 Celle - Weesen

    Mit dem Fahrrad von Celle nach Weesen


    Ausgangspunkt der Rundtour ist die Residenz- und Fachwerkstadt Celle, hier ist auch die Anreise mit der Bahn möglich.


    Celle ist eine fürstliche Residenzstadt mit Kultur, Anmut, Eleganz und der Dynamik der Gegenwart. Die Celler Altstadt ist mit ihren über 450 Fachwerkhäusern das größte geschlossene Fachwerkensemble Europas. Mittelpunkt der Stadt ist das Welfen-Schloss, das mit der Stadtkirche und dem Alten Rathaus zu den ältesten Bauwerken der Stadt zählt. Sie können die Stadt auf eigene Faust oder mit einer Stadtführung erkunden.


    Von Celle führt die Tour am Fuhsekanal entlang Richtung Hambüren, weiter geht es auf dem Aller-Radweg durch Oldau, vorbei an dem historischen Wasserkraftwerk nach Südwinsen. Von dort geht es über Hornbostel weiter nach Wietze, wo das Erdölmuseum zu einem Besuch einlädt.


    Wussten Sie schon, dass die erste Erdölbohrung der Welt in er Lüneburger Heide stattfand? Das Deutsche Erdölmuseum Wietze ist mit seinen Förder- und Bohreinrichtungen aus der Zeit um 1900 und auf einer Fläche von 20.000 m² der Beweis. Eine Ausstellung zeigt auf interessante Weise den Rohstoff Erdöl, seine Gewinnung und vielfältige Verwendung und Produktion vom Aspirin bis zur Zahnbürste.


    In Wietze finden Sie auch ein Hermann Löns Gedenkstein. Sie radeln nahe der Wietze entlang des Natuschutzgebietes Hornbosteler Hutweide. Die wunderschöne Landschaft direkt an der Aller hat ihren ganz besonderen Reiz mit Weitblicken über Wiesen und Weiden. Mit etwas Glück treffen Sie auf eine Herde Heckrinder, die auf einer der Weiden beheimatet sind. Heckrinder sind eine Nachzucht der ausgestorbenen Auerochsen. Auch der Wietze Mündung in die Aller können Sie einen Besuch abstatten.


    Von Jeversen aus geht es über die Allerbrücke weiter Richtung Thören nach Bannetze. Vorbei an den Meißendorfer Teichen führt die Tour nach Winsen. An den Meißendorfer Teichen, sollten Sie unbedingt einen kleinen Stopp einlegen, um auf der Aussichtskanzel die seltenen Wasservögel zu beobachten oder das nahegelegene NABU Gut Sunder mit dem Wildtierniszentrum besuchen, das zu einzigartigen Naturentdeckungen einlädt.


    Die Meißendorfer Teiche haben aufgrund ihres großen Vorkommens seltener Wasservögel und zahlreicher Zugvogelarten schon dem berühmten Tierfilmer Heinz Sielmann als Kulisse gedient.


    Sehenswert in Winsen ist die Bockwindmühle und der Winser Museumshof – ein Freilichtmuseum mit typischer bäuerlicher Hofanlage und Hofcafé. Von Winsen führt Sie die Radtour in den Naturpark Südheide. Typische alte Heidedörfer begleiten Sie auf Ihrem Weg. Entdecken Sie auf dieser Tour jungsteinzeitliche Hügelgräber, bronzezeitliche Gräber und ein Großsteingrab. Im Heimatmuseum "Römstedt Haus" in Bergen können Sie ländliche Lebensweise erfahren.


    Hermannsburg streifen Sie nur am äußersten Eck, aber Sie können bei klaren Wetter einen herrlichen Blick über die durch Missionsgeschichte geprägte Stadt erhaschen. Über Bonstorf, ein kleiner Ort mit vielen alten Bauernhöfen kommen Sie nach Baven und fahren nun am Weesenerbach bzw. dem Lutter entlang nach Weesen.


    Alternativ können Sie auch einen Stop am Wietzer Berg einplanen. Auf dem Wietzer Berg steht nicht nur das Lönsdenkmal. Hier können Sie auch die schöne Aussicht inmitten einer parkähnlichen Heidelandschaft genießen und Hügelgräber entdecken.


    Verlauf der Tour:

    Celle – Wietze – Winsen – Bergen – Hermannsburg – Weesen


    Gesamtlänge des Radweges: ca. 108 km


    Charakteristik des Radweges:

    Entdecken Sie auf dieser Radtour die abwechslungsreiche Landschaft des Naturparks Südheide, der sich auf einer Fläche von über 480 km² mit seinen Heideflächen, Heidebächen und den größten zusammenhängenden Waldgebieten Niedersachsens erstreckt. Genießen Sie den einzigartigen Flair der Residenzstadt Celle mit über 450 denkmalgeschützten Fachwerkhäusern sowie das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Wienhausen, eines der bedeutendsten Baudenkmäler norddeutscher Backsteingotik.


    Streckenprofil des Radweges:

    Eben, ohne nennenswerte Steigungen, auf sogenannten Flachlandradwegen führt die Fahrradtour auf ausgebauten, gut ausgeschilderten Wegen. Kurze Strecken verlaufen auf Radwegen entlang von Straßen. Bei dieser reizvollen Radtour steht das Naturerleben im Mittelpunkt.


    Wegebeschaffenheit:

    Im Sinne des Naturschutzes wurden möglichst vorhandene Radwege benutzt, die vereinzelt und witterungsabhängig etwas schwieriger zu befahren sein können. Wir empfehlen daher für die Tour ein robustes Tourenrad, MTB oder Trekking-Rad zu benutzen


    Beschilderung:

    Der Radweg ist durchgängig beschildert.


    Bahnverbindungen:

    Celle, Eschede, Unterlüß: Anschluss an den Metronom (Hamburg–Uelzen-Hannover).