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Walsrode

Walsrode

    Walsrode ist berühmt geworden durch den Vogelpark Walsrode. Doch die Stadt Walsrode hat neben Hotels und Ferienwohnngen aller Art noch mehr zu bieten. Das Kloster Walsrode ist das älteste aller Heideklöster und auch landschaftlich kann man in der Region rund um Walsrode viel entdecken.


    Walsrode liegt im Süden der Lüneburger Heide, nahe zu Hannover und ist ideal angebunden durch die Autobahnen A7 und A27. Walsrode hat auch einen Bahnhof an der Heidebahn und ist mit Umsteigen in Hannover mit der DB zu erreichen.


    Das Kloster Walsrode wurde 986 durch Graf Walo gegründet und ist heute das älteste der berühmten Heide-Klöster. Am 22.07.1383 wurden Walsrode die Stadtrechte durch die Herzöge von Braunschweig und Lüneburg verliehen. Während der Napoleonischen Kriege wurde Walsrode ab 1811 Teil des Hanseatischen Departements und war Grenzstadt zwischen dem Königreich Westfalen und dem Kaiserreich Frankreich.

    Heute ist Walsrode mit seinen rund 26.000 Einwohnern die größte Kommune im Landkreis Heidekreis, mit seinen 22 eingemeindeten Ortschaften erstreckt es sich auf einem Gebiet von 271 km² (fast doppelt so groß wie das Fürstentum Lichtenstein).


    Bekannt wurde die Stadt durch den weltgrößten Vogelpark in der nahegelegenen Gemeinde Bomlitz. Über 4000 Vögel in 650 verschiedenen Arten und eine beeindruckende Parkanlage mit einem einzigartigen Blütenmeer machen den Vogelpark Walsrode zu einer der Top-Attraktionen in Deutschland.


    Die Stadt Walsrode nennt sich seit 1935 Hermann-Löns-Stadt, da der bekannte Dichter hier im Tietlinger Wacholderhain begraben liegt. In ihr und der näheren Umgebung gibt es mehrere Gedenkstätten:

    • Löns-Denkmal von 1929 im Tietlinger Wacholderhain, einer parkähnlichen Heidelandschaft

    • Löns-Grab von 1935 unter einem Findling im Tietlinger Wacholderhain nahe dem Löns-Denkmal

    • Löns-Jagdhütte nahe dem Walsroder Ortsteil Westenholz. In der Hütte hielt sich Hermann Löns zwischen 1898-1914 häufig und lange auf.

    • Löns-Zimmer im Heidemuseum Walsrode mit Einrichtungsgegenständen aus seinem Nachlass und einer Werksammlung

    • Bronzeplastik von Löns in Lebensgröße am Heidemuseum von 2006

    • Gedenkstein im Heiligen Hain bei Wahrenholz, wo Löns 1912 kurze Zeit lebte


    Das Kloster Walsrode mit seinem unveränderten Grundriss seit dem 13. Jahrhundert ist heute ein evangelisches Damenstift. Es ist das älteste der bekannten Heide-Klöster und zu besichtigen.


    Das Heidemuseum Rischmannshof am Stadtwald Eckernworth zeigt die Geschichte des bäuerlichen Lebens in der Lüneburger Heide. Das zu den ältesten Freilichtmuseen Deutschlands zählende Museum veranschaulicht auch die Handwerksgeschichte der Tischler, Schmiede oder Imker.


    Die Ginseng-Gärten der FloraFarm in Bockhorn bei Walsrode sind der einzige Ort in Europa, wo koreanischer Ginseng seit fast 30 Jahren in professionellem Stil angebaut und als Arzneimittel und Kosmetik erfolgreich vermarktet wird. Sie werden staunen, was es hier alles gibt.


    Berühmte Persönlichkeiten aus Walsrode sind Martin Kind (Präsident Hannover 96), Ludwig Harms (Erweckungsprediger), Hermann Löns (Dichter), Drafi Deutscher (Sänger), oder Lilo Wanders (Travestiekünstler).


    Walsrode und seine Umgebung bieten eine Vielzahl von Hotels und Ferienwohnungen in jeder Kategorie. Als Ausgangsort für Fahrradtouren ist Walsrode besonders geschätzt. Die Sehenswürdigkeiten in der direkten Umgebung bieten einen interessanten und kurzweiligen Urlaub und als südliches Tor zur Lüneburger Heide ist Walsrode immer einen Urlaub wert. Auch sorgt die ideale Lage an den Autobahnen nach Hannover, Hamburg und Bremen für regen Geschäftsreiseverkehr.


    Sehenswürdigkeiten und Attraktionen in Walsrode