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Lüneburg oder Celle - wie soll ich mich entscheiden?

Die Besonderheit dieser Städte kann man fühlen

    Wo fange ich an, wenn ich Lüneburg und Celle beschreiben soll? Beide liegen in der Lüneburger Heide, das verbindet schon einmal. Und beide verfügen über eine außergewöhnliche Geschichte mit vielen Anekdoten. Die eine als Hansestadt mit unermesslichem Reichtum durch Salz, die andere als Residenzstadt und Heimat englischer Könige.



    Aber neben all den Sehenswürdigkeiten, Kultureinrichtungen, Hotels und Cafes gibt es etwas, das dem Besucher immer wieder ein zufriedenes Lächeln auf das Gesicht zaubert: Diese Städte machen Spaß und sind stressfrei. Ja mehr noch, es legt sich ein Wohlfühl-Gefühl über denjenigen, der sich in diesen Städten einfach treiben lässt.


    Fangen wir an mit Lüneburg. Oh Lüneburg. Viele meiner Freunde seufzen, wenn sie an den letzen Besuch in Lüneburg denken. Stöbern und bummeln in den Antiquitätenläden, den tollen kleinen Boutiquen, einen Kaffee trinken in historischem Gemäuer und einfach nur mit einem Eis auf der Hand schlendern durch diese Kulisse des Hanse-Reichtums. 


    Ja, Lüneburg hat Glück gehabt. Unter der Stadt liegt ein riesiger Salzstock, der das Salzmonopol in der Hanse begründete. Und die Lüneburger haben viel in ihre Stadt investiert. Bis heute gehören alle Kirchengebäude der Stadt und nicht der Kirche. Geld aus dem Salz hat es möglich gemacht. Dass die historische Altstadt im zweiten Weltkrieg verschont blieb, kommt uns heute zugute. Wo sonst gibt es eine so fantastische Innenstadt mit diesem Flair, diesen Läden, diesen Restaurant. Alles unaufgeregt, entspannt. Hach Lüneburg, Du hast es mir angetan.


    Kommen Freunde von mir in den Norden, schicke ich sie immer nach Celle. Die Stadt sorgt immer wieder für Überraschungen und ich habe noch niemanden erlebt, der nicht erstaunt zurück gekommen ist. Warum wusste ich das vorher nicht? Warum versteckt sich Celle so? Tut sie nicht, sage ich dann, wir wollen das so. 


    Der Reiz ist das Andere. Im Gegensatz zu den modernen Shoppingmalls aus Glas und Beton bietet Celle einen wunderbaren Kontrast: Fachwerk, Fachwerk und nochmal Fachwerk. Die Altstadt ist das größte Fachwerkensemble Europas. Das verpflichtet. Tausende Giebel erzählen Geschichten von Händlern, Königen und Halunken. Und ganz viele kleine Geschäfte und Boutiquen in den Fachwerkhäusern machen Shopping zum bisher nicht gekannten Erlebnis.


    Essen kann man in Celle auch wirklich gut. Neben dem einzigen Sterne-Restaurant in der Lüneburger Heide, dem Endtenfang im Fürstenhof, gibt es einen weiteren Geheimtipp: Das Palio direkt gegenüber. Italienische und mediterrane Küche vom Feinsten. Und wieder alles unaufgeregt. Easy going eben.


    Wenn Sie nach Lüneburg oder Celle kommen, rate ich Ihnen natürlich zu einer Stadtführung. Da gibt es tolle Anekdoten und Wissenswertes. Damit ist der Grundstein gelegt. Aber ab dann sollten Sie sich treiben lassen. Schauen Sie einmal in die Hinterhöfe, gehen Sie zum jeweiligen Fluss (Ilmenau in Lüneburg, Aller in Celle). Und Sie finden die Geheimnisse mit dem zweiten Blick. Seinen Sie offen und neugierig.


    Muss man sich also zwischen beiden entscheiden? Nein, man kann auch beide machen!


    Ich wünsche Ihnen fröhliches Treibenlassen


    Ihr

    Emil


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