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Der Nikolaihof in Bardowick

Bardowick
©ulrich von dem bruch
Nikolaihof in Bardowick
St. Nikolaihof in Bardowick
©ulrich von dem bruch
Nikolaihof in Bardowick
Nikolaihof Bardowick
Nikolaihof in Bardowick bei Lüneburg
©ulrich von dem bruch
Nikolaihof in Bardowick
Nikolaihof in Bardowick bei Lüneburg
©ulrich von dem bruch
Nikolaihof in Bardowick
©ulrich von dem bruch
Nikolaihof in Bardowick
©ulrich von dem bruch
Nikolaihof in Bardowick
©ulrich von dem bruch
Nikolaihof in Bardowick
©ulrich von dem bruch
Nikolaihof in Bardowick
Der Nikolaihof Bardowick ist eine historische Sehenswürdigkeit in Niedersachsen und wurde erstmals 1251 als "Haus der armen Kranken" in einer Urkunde erwähnt. 


Die Einrichtung befand sich am Rand von Bardowick und wurde von der Stadt Lüneburg betrieben, um Leprakranke unterzubringen. 

Der Bischof von Verden bestätigt in dem Dokument von 1251, dass dem Hospital Nikolaihof der „Zehnte“ aus den Gütern des Dominus Wido zusteht.

Um die Lepra, die durch die Kreuzzüge eingeschleppt worden war, außerhalb der Stadtmauern Lüneburgs zu halten, richtete die Stadt Lüneburg hier in Bardowick ein Krankenhaus ein, um die Leprakranken abzusondern.

Da die Lepra im 14. Jahrhundert bekämpft war, wurde aus dem Nikolaihof ein Altenheim, in das sich Lüneburger Bürger einkaufen konnten. 40 Männer und Frauen – auch Ehepaare – wohnten in getrennten Häusern. Verwaltet wurde das Altenheim von einem Lüneburger Ratsherren.

Mit den hohen Einnahmen aus den Lüneburger Salzpfannen, aus Grundstücken, Pacht und Landwirtschaft, konnte der Nikolaihof renoviert werden. Neben neuer Umzäunung wurde auch erstmal ein Abtritt mit einer Wasserleitung vom Fluss gelegt.

Im Jahr 1435 wurde die Kapelle erneuert. Die Mauern wurden erhöht und die Fenster vergrößert. Im Mai 1436 weihte der Verdener Bischof die umgebaute Kapelle mit drei Altären.

Gebäude-Ensemble
Vom Männerhaus aus dem 14. Jahrhundert ist bis heute die Raumstruktur mit den einzelnen Kammern erhalten. Das Pfarrhaus wurde im 15. Jahrhundert gebaut, Organistenhaus und Provisorat sind aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Ein Frauenhaus wurde 1720 neu errichtet, sein Haupteingang zeigt das Haupt der Medusa und sollte das Böse abwehren.

Bis heute wird die Anlage als soziale Einrichtung genutzt.