Walsrode: Megalith-Großsteingrab Krelingen

Walsrode

    Dieses mit einer Nordwest-Südost ausgerichteten Grabkammer der Dimension 7,80 x 1,80 Meter, an einem Südwesthang gelegene Großsteingrab (ca. 2100 v. Chr. enstanden) wurde schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts teilweise zerstört. Den verbliebenen Rest erwarb 1891 die Provinz Hannover. In den Jahren 1967/68 wurde die Grabanlage durch das Niedersächsiche Landesmuseum untersucht und restauriert.


    Der Graubbau verbunden mit Auswahl und Transport von Findlingen, sowie Planung und Ausführung unter enormer Arbeitsleistung, spiegelt organisatorisches Talent und technisches Können in erheblichem Umfang wieder. Das Zwickelmauerwerk zwischen den Wandsteinen ist noch im unteren Bereich erhalten. Einige Grabbeigaben wurden bei der Ausgrabung 1968 geborgen und sind im Museum der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft in Bad Fallingbostel ausgestellt.


    Die Erbauer der Großsteingräber waren bereits sesshafte Bauern, fällten mit ihren Flintbeilen den Eichenwald zum Hausbau, säten Getreide in die Asche der Brandrohdung und trieben ihr Vieh zur Mast in die Wälder. Leider kennen wir ihre Hofstellen nicht, vermutlich lagen sie ganz in der Nähe am Ufer des vorbeifließenden Krelinger Baches.


    Anfahrt:

    mit dem PKW bis Krelingen Ortsmitte (Burnplatz). Von dort aus über den Rundwanderweg D3 ausgeschildert. Das Großsteingrab liegt am nordöstlichen Ortsrand von Krelingen.