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Im Kinderzimmer der Heidschnucken. Die süßen Lämmer sind da

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    Jedes Jahr rund um den Februar hört man aus den Heidschnucken-Ställen in der Lüneburger Heide zarte "Mäh" Rufe. Kleine schwarze Lämmchen mit großen Augen staksen durch das Stroh. Es ist Geburtszeit.


    Bis zu 300 Geburten pro Herde sind keine Seltenheit und sorgen dafür, dass der Schäfer in dieser Zeit kaum zum Schlafen kommt. Denn er leistet nach der anstrengenden Schwangerschaft Geburtshilfe und füttert auch mal von Hand mit der Flasche die kleinen Heidschnucken-Lämmer.


    Damit eine Mutter-Kind-Bindung entsteht, kommen Heidschnucken-Mama und Lämmer die ersten Tage in eine eigene Box, Lammbox genannt.


    Danach geht es in den "Kindergarten". Ein größeres Gehege im Heidschnucken-Stall mit mehreren Muttertieren und ihren Lämmern dient der späteren Eingliederung in die Herde.


    Sechs Herden unterhält der Verein Naturschutzpark (VNP) im Norden der Lüneburger Heide, weitere Herden kommen in der Südheide dazu. Die Lüneburger Heide braucht die Heidschnucken zur Pflege der Heideflächen.


    Aber die Lämmer dürfen noch eine Weile im warmen Stall bleiben, der übrigens nicht beheizt ist. Die Zersetzung des Strohs sorgt für eine natürliche Wärme. Und Mama bleibt immer in der Nähe.




    Urlaub bei den Heidschnucken machen?

    Unser Tipp für einen Urlaub in der Lüneburger Heide nahe an den Heidschnucken:


    Naturotel Hotel Schäferhof Schneverdingen

    In unmittelbarer Nähe neben dem Hotel Schäferhof in Schneverdingen befindet sich ein Heidschnuckenstall. Täglich können Sie die Herde aus- und einziehen sehen. 


    Naturortel Hotel Camp Reinsehlen

    In mitten der Natur und am Rand der Heideflächen zieht hier die Herde häufig vorbei.


    Zudem befindet sich in Schneverdingen auch ein Stall mit öffentlichem Herdenaustrieb am Morgen.