Bleckmar

Bleckmar

    Bleckmar blickt mit Stolz auf eine vielfältige Geschichte zurück. In dem ältesten Dorf der Stadt Bergen und des Landkreises Celle waren die Höfe oftmals im Besitz adliger Herren und Herzöge, so z.B. der Billunger und Welfen. Die umliegende Siedlungsgeschichte reicht weit zurück bis in die Jungsteinzeit, was alte Grabanlagen wie die "Sieben Steinhäuser" am Rand des Truppenübungsplatzes bezeugen. Bleckmar selbst wird erstmals im Jahr 866 in einer Urkunde unter dem Namen Blecmeri erwähnt.

    Der Name Bleckmar, übersetzt als "Ort am Schwarzwasser" verweist auf die Lage des Ortes, an dem aus dem Moor kommenden, dunkel schimmernden Wasser der Meiße. Ursprünglich bildeten neun Höfe und zwei Einzelhöfe (Meyer Hof und Klötzen Hof) das alte Dorf. Ab 1800 kamen kleinere An- und Abbauerstellen als Erweiterung hinzu. Auch der Bau der Siedlungen Klötzenhof und Schulkoppel, in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts, waren maßgebliche Vergrößerungen. Diese Ereignisse aber auch die Anbindung an das Eisenbahnnetz im Jahr 1910, der Bau des Truppenübungsplatzes 1936 und die Aufnahme vieler Flüchtlinge nach dem 2. Weltkrieg sind Teil der bewegten Geschichte Bleckmars.

    Es gibt mehrere Ferienunterkünfte und eine Einkehrmöglichkeit im Ort. Sie können ebenso Ihren Reiturlaub in Bleckmar verbringen. Der Reiterhof Bleckmar hält Übernachtungsmöglichkeiten auch für Gruppen bereit. Als Pilgerherberge dient das Missionshaus Bleckmar. Die St. Johannis-Kirche steht von Mai bis Oktober allen Besuchern als „Haus der Stille“ offen.

    Die nächsten Einkaufsgelegenheiten befinden sich in Bergen.

    In der Ortschaft selbst gibt es drei Rundwege zur Geschichte Bleckmars. Besondere Gebäude und altes Handwerk werden anhand von Schautafeln erläutert und durch Skulpturen veranschaulicht.

    Radwege:

    Wanderwege:

    •   3 Rundwanderwege durch Bleckmar (1. Durch das Alte Dorf, 2. An der Wassermühle, 3. Zur Remise)

    • Rundwanderweg Nr. 3 (Bleckmar - Bleckmarberg Richtung Nindorf – Hagen – Bergen – Hasselhorst – Bleckmar)

    • Jakobusweg Lüneburger Heide

    Reitwege: