Reiseführer: Wilseder Berg, autofreie Zone mit purem Naturgenuß

Die höchste Erhebung der norddeutschen Tiefebene liegt in der Lüneburger Heide

    Die Region um den Wilseder Berg ist das Zentrum der Lüneburger Heide. Hier finden Sie die größten zusammenhängenden Heideflächen Europas.


    Wir empfehlen Ihnen eine Wanderung am Wiseder Berg.



    Ein Großteil des Naturschutzgebietes ist autofrei


    Ideal und einzigartig in Europa ist für den ungestörten Naturgenuss, dass ein Großteil des Naturschutzgebietes, das Kerngebiet des Naturparkes Lüneburger Heide, autofrei ist. Nur 2 Zufahrtstrassen sorgen für eine bequeme Anreise, danach erlebt man "Natur pur", hört auf seiner Wanderung Vögel zwitschern, oder radelt durch die unberührte Natur.


    Die beiden Straßen führen Sie an den Rand des Naturschutzgebietes, dort stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung.


    Danach folgen Sie einfach der Ausschilderung in Richtung Wilsede. Sie werden sehen, das Wandern macht inmitten unberührter Natur besonders viel Spaß.



    Eine Kutschfahrt


    Fortbewegen können Sie sich auch mit den Heide-Kutschen, die an allen Parkplätzen rund um das Gebiet stehen, oder mit den Leihfahrrädern, die Sie in den Orten oder Hotels ausleihen können.


    Ausgebildete Qualitäts-Kutscher, die Sie an der beigen Weste mit dem Lüneburger-Heide-Logo erkennen, haben immer die ein oder andere Geschichte parat.



    Es gibt viel zu sehen


    Das Gebiet hat eine große Bedeutung für den Biotop- und Artenschutz. Es ist zum Beispiel das einzige frei zugängliche Gebiet in Niedersachsen, in dem noch Birkhühner vorkommen. Aber auch bedrohte Vogelarten, wie Heidelärche, Nachtschwalbe, oder Schwarzkehlchen finden hier noch eine ungestörte Heimat.



    Heidschnucken


    Zur Heide-Pflege werden die überall bekannten Heidschnucken eingesetzt. 6 Herden finden Sie im Gebiet des Naturparks Lüneburger Heide, bei Ihrer Wanderung wird Ihnen bestimmt eine begegnen. Darüber hinaus muss die Heide auch maschinell, oder durch kontrolliertes Abbrennen gepflegt werden. Das alles dient dem Erhalt dieser einmaligen Landschaft und findet immer im Winter statt. Das Heidschnuckenfleisch ist sehr schmackhaft und kann in fast allen Restaurants der Lüneburger Heide probiert werden.



    Seltene Tiere und Pflanzen


    Von den Wegen aus zu sehen und zu hören sind selten gewordene Vogelarten wie Heidelerche, Braun- und Schwarzkehlchen, Neuntöter, Raubwürger, Nachtschwalbe und Birkhühner. Auf den Wegen huschen Sandlaufkäfer, oder sonnen sich Zauneidechsen. Die Vielfalt der Landschaft begründet auch das Vorkommen einer großen Anzahl selten gewordener Pflanzenarten wie Moorlilie, Lungenenzian, Heidenelke oder Glockenheide.



    Ausflugsziele


    Im Ort Wilsede, den man nur zu Fuß, Fahrrad oder Kutsche erreichen kann, kann man eines der ältesten Freilichtmuseen Deutschlands und das 1907 hierher versetzte Heidemuseum "Dat ole Huus" besuchen. Dort erlebt man, wie die "Heidjer" um 1900 lebten und arbeiteten. Ebenfalls verfügt Wilsede über einige Gasthäuser, die zur Rast einladen.


    In Undeloh bietet das neue Heide-Erlebnis-Zentrum einen Einblick in die Entstehung der Heide. Das sollten Sie nicht verpassen.


    Das Heidegebiet "Totengrund" (ausgeschildert) am Wilseder Berg ist sicher eines der schönsten im ganzen Naturpark Lüneburger Heide.


    Aber auch die Osterheide in Schneverdingen besticht jedes Jahr durch eine tolle Blüte


    .

    Geniessen Sie Ihren Urlaub in der Lüneburger Heide im autofreien Naturschutzgebiet rund um den Wilseder Berg.