Ein „fliegender Diamant“

"Vogel des Jahres 2009"

Eisvogel Webcam 1, 1.12.09, 14 Uhr
Eisvogel Webcam 1, 2.12.09, 13 Uhr
Eisvogel Webcam 1, 2.12.09, 8 Uhr
Eisvogel Webcam 1, 2.12.09, 14 Uhr
Eisvogel Webcam 1: 7.12.09, 12 Uhr
Eisvogel Webcam 1, 7.12.09, 14 Uhr
Eisvogel Webcam 1, 7.12.09, 13 Uhr
Panoramaaufnahme mit der Eisvogel Webcam 1
Mäusebussard beim Fressen auf der Eisvogelhöhle
Mäusebussard beim Fressen auf der Eisvogelhöhle
Mäusebussard beim Fressen auf der Eisvogelhöhle
Mäusebussard beim Fressen auf dem Dach der Eisvogelhöhle

In den frostreichen Wintern 2009/10 und 2010/11 haben viele Eisvögel an der Ilmenau zu wenig Futter gefunden und sind deshalb verhungert oder abgewandert. An kleineren Bächen wie dem Hasenburger Bach haben einige der geschützten Vögel überlebt und bauen nun die Population langsam wieder auf. In den kommenden Jahren werden sich die Eisvögel auch wieder in den Nisthilfen an der Ilmenau ansiedeln. So lange nutzen, besonders im Winter, auch andere Vogelarten die Kästen als Übernachtungsmöglichkeit.

Mit seinem leuchtenden blau-roten Gefieder wirkt der „Vogel des Jahres" 2009 und 1973 wie ein Exot inmitten der heimischen Tierwelt. Der ebenso auffällige wie scheue Eisvogel (Alcedo atthis) bevorzugt mäßig schnell fließende oder stehende, klare Gewässer mit Kleinfischbestand und Sitzwarten. Seine Nahrung setzt sich aus Fischen, Wasserinsekten, Kleinkrebsen und Kaulquappen zusammen.

Als Brutplätze dienen dem Eisvogel Steilufer oder große Wurzelteller umgestürzter Bäume mit dicker Erdschicht. Auch vom Menschen geschaffene Brutplätze werden genutzt. Ende März oder Anfang April haben die meisten Brutpaare eine geeignete Höhle gefunden. Das Weibchen legt in Mitteleuropa sechs bis acht Eier, selten mehr, und bebrütet diese im Wechsel mit dem Männchen erst, wenn das Gelege vollständig ist. Ende Mai bis Mitte Juni fliegen die Jungen aus. Sie verlassen die Bruthöhle oft aus eigenem Antrieb am frühen Morgen oder am Vormittag, meistens alle am selben Tag in einem Zeitraum von wenigen Minuten bis zu einigen Stunden. Im Juni bis Juli folgt nach einer verkürzten Balz eine zweite Brut, deren Ablauf sich nicht wesentlich vom ersten unterscheidet. Je nach Brutbeginn fliegen die Jungvögel in der Zeit von Mitte Juli bis Anfang August aus.

In den 60er- und 70er-Jahren stand der Eisvogel durch die zunehmende Gewässerverschmutzung kurz vor dem Aussterben. Inzwischen hat sich die Population etwas erholt. Der Bestand wird derzeit in Europa als dezimiert, aber im gesamten Verbreitungsgebiet als wenig bedroht eingestuft.

(Quelle: Wikipedia)


Aktuell brütet leider kein Eisvogel in der Höhle, daher findet derzeit keine Kamera-Übertragung statt.