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Jacobusweg: Ramelsloh bis Undeloh

    Etappenkilometer: ca. 23 km

    Sie verlassen Ramelsloh in südliche Richtung und pilgern Schritt für Schritt  über Marxen und Schmalenfelde zur St. Jakobi-Kirche in Hanstedt. Auf dem Weg dorthin wird zeitweise das ruhige Plätschern der Schmalen Aue Ihr stiller Wegbegleiter sein.

    Seit 1317 ist Hanstedt eine selbständige Kirchengemeinde. Die heutige gotische St. Jakobi-Kirche wurde 1881/82 erbaut. Bemerkenswert ist der Altar (1654) mit Reliefs, die das Abendmahl Jesu und seine Kreuzigung darstellen, die Fenster im Chorraum (1930) mit einer Darstellung der Verklärung Jesu u.a. mit Jakobus, dem Namenspatron der Kirche, einem Holzrelief von Max Schegulla (1989) und Apostelbildern (Beginn 18. Jh) aus der Vorgängerkirche.

    Sie verlassen Hanstedt. Schmale Pfade und sandige Wege führen Sie zur ersten größeren Heidefläche: der Töps Heide. Die Töps Heide liegt auf einer Hochfläche mit ca. 106 Meter über Null. Genießen Sie die Stille und schreiten Sie mit Zuversicht im Herzen dem Heodeort Undeloh entgegen.

    Der kleine Heideort Undeloh ist das Tor zum autofreien Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Im Zentrum des Heideortes beeindruckt die historische Heidekirche St. Magdalenen aus dem 13. Jhd. mit freistehenden hölzernen Glockenturm. 

    Die Heidekirche wurde nach der ersten Jüngerin Jesu genannt: Maria Magdalena. Das Kirchenschiff wurde aus Feldsteinen errichtet. Der Chorraum im Inneren wurde im Jahre 1644 in Fachwerk erneuert. Auffallend ist der freistehende hölzerne Glockenturm, in desses Inneren drei Glocken verborgen sind.