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Wie fühlt sich Hängebauchschwein-Fell an und wie viele Stufen hat der Elbblickturm?

Zu Besuch im Wildpark Schwarze Berge

    Ein Wildparkbesuch ist ein Tag in der Natur.
    Der Wildpark Schwarze Berge ist nicht einfach nur ein riesengroßer tierischer Kinderspaß. Das natürlich und großzügig gestaltete Gelände mit Wäldern und Seen lässt den Besucher nicht nur von Tier zu Tier hetzen, sondern bietet auch Raum zum Entspannen und Verweilen.

    Zuhaus bei Familie Hängebauchschwein

    Das wunderschöne alte Fachwerkhaus, welches die Kasse beheimatet, glänzt in der Sonne. Das erste Highlight des Parks wartet gleich zu Anfang auf: Frei herumtrottende Hängebauchschweine, die sich bevorzugt mitten auf den Weg legen, um ein Nickerchen zu machen. Ihr Fell entpuppt sich als raue, haarige und warme Oberfläche. Einfach toll, darüber zu streichen.

    Auf Fotomotiv-Pirsch
    Auch Rehe trifft man im Freigehege ohne Umzäunung an. Sie lassen sich zwar nicht so gern streicheln, eignen sich aber als perfektes Fotomotiv ohne störenden Zaun dazwischen. Wie ausgestopft bleiben sie brav an einer Stelle stehen, bis die Kamera sie ins rechte Licht gerückt hat.
     
    Ein Wald mitten im Park
    Beim weitergehen verzaubert der Park durch seine traumhafte Landschaft und lässt den Besucher manchmal vergessen, dass er sich in einer zivilisierten Touristenattraktion befindet - ein wirklich wilder Park eben! Bergauf, bergab, und schon ist man umgeben von nichts als wilder Natur. Da tut sich ein See in der Ferne auf und Rehe grasen am Hang.

    Wissenswertes aus dem Leben von Reh und Hirsch
    Informativ ist der Park nebenbei auch - Infotafeln geben hier und da Auskunft über Wissenswertes und Erstaunliches. So wird dem Besucher mit auf den Weg gegeben, dass das Reh keineswegs die Frau des Hirsches ist. Vielmehr ist Frau Reh die Gattin des Rehbocks, während Herr Hirsch mit Frau Hirschkuh vermählt ist.

    Eine (tierlose) Stärkung
    Bevor es hoch hinaus auf den Elbblickturm geht, lockt eine Stärkung im Wildpark-Restaurant. Neben All Time Favourites wie Currywurst mit Pommes gibt es hier auch gesunde und vegatarische Varianten - so zum Beispiel ein Gemüse-Wrap mit Feta-Käse.

    Aber wo ist die Elbe?

    Zum Zählen der Stufen hinauf bis auf die oberste Plattform des Elbblickturms ist beim Aufstieg ausreichend Zeit (nach 151 Stufen sollte das Ende in Sicht sein). Oben angekommen offenbart sich eine magische Rundumsicht: Wald, so weit das Auge reicht, und im Norden die Schornsteine und obersten Stockwerke der Hochhäuser Hamburgs. Und neben dem Dach des Wildpark-Restaurants die Rücken und Köpfe der grasenden Esel. Aber wo ist die Elbe?


    Unzählige weitere Tiere wollen noch entdeckt werden. Mal überwiegen Erfurcht und Staunen, wie beim Anblick des Braunbären, der stolz sein weiträumiges Revier erkundet. Mal siegt der "Niedlichkeitsfaktor", wie bei den Biberjungen, die sich im Wasser noch etwas schwertun, dem flinken Elterntier hinterherzupaddeln.

    Zufrieden und aufgetankt mit tierischen Erlebnissen und frischer Luft geht's zurück.


    Sehnsucht Natur gestillt? Definitiv!


    // FACTS AUF EINEN BLICK //

    • ganzjährig geöffnet
    • Einlass April-Okt: 8 - 18 Uhr; Nov-März: 9 - 17 Uhr
    • Erreichbarkeit mit öffentlichem Nahverkehr: Bus 340 oder S-Bahn (Harburg)
    • Erreichbarkeit mit Pkw: A7, A261; B73, B75 (Park ist ausgeschildert)
    • Adresse fürs Navi: Am Wildpark 1, 21224 Rosengarten
    • Kontakt: info@wildpark-schwarze-berge.de; Tel. 040 819 774 70
    • Mit dem Kombi-Ticket (16 € für Erwachsene) bietet sich in den nächsten Tagen direkt der Besuch des Freilichtmuseums am Kiekeberg an.
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