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Tourismusmarke auch für Lüneburger Heidekartoffeln

01.11.2010

Touristiker und Kartoffelproduzenten wollen zusammen arbeiten

 

"Lokale Marken leben vom Image der Region" berichtet der Tourismusgeschäftsführer der Lüneburger Heide, Ulrich von dem Bruch am vergangenen Donnerstag auf dem Norddeutschen Kartoffeltag in Uelzen.

 

Die Organisatoren hatte ihn eingeladen, um untersuchen zu lassen, ob die neuerdings namensgeschütze Lüneburger Heidekartoffel Auswirkungen auf den Tourismus hat.

 

Von dem Bruch stellte fest, dass die Lüneburger Heidekartoffel und der Tourismus durchaus Überschneidungen haben. Die Hauptabsatzmärke sind identisch, auch die Kartoffel verkauft sich am besten in Nordrhein-Westfalen und Berlin. Authentische und regionale Produkte sind im Tourismus sehr gefragt.

 

"Der Tourismus ist der Imageträger der Region", rief er dem Fachpublikum zu, "den größten Effekt erzielen wir, wenn Sie unsere Marke nutzen".

 

Er zeigte Möglichkeiten auf, wie man gemeinsam Wertschöpfung auf beiden Seiten gestalten kann, von der gegenseitigen Nutzung der Marketingkanäle, bis zur Etablierung der Kartoffel als Souvenir, gemeinsamen Events oder Cross Marketing. Das Beispiel aus Graubünden in der Schweiz zeigt, dass der Ansatz der gemeinsamen Marke sehr erfolgreich ist.

 

"Die Lüneburger Heidekartoffel kann ein wunderbares, regional verankertes Produkt werden. Das ist gut für die gesamte Lüneburger Heide".

Weiterführende Gespräche sind bereits vereinbart.

Themen:

Presse